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Die "klassische Gerechtigkeitsfrage"

Salzburg – Landeshauptfrau Gabi Burgstaller widmet sich der Vermögenssteuer und fordert hierbei, die Finanzierung anstehender Herausforderungen nicht alleine auf die Arbeitnehmer zu übertragen.

Salzburgs SPÖ-Landesparteivorsitzende Gabi Burgstaller bezeichnet es als “klassische Gerechtigkeitsfrage”, auf wessen Schultern das Gemeinwohl finanziert werde. Alle seriösen Experten seien sich darin einig, dass die Belastung der Arbeit und damit der Arbeitnehmer reduziert werden müsse, so Burgstaller am Mittwoch auf Anfrage der APA. Eine breite gesellschaftliche Debatte über eine faire Finanzierung des Staates sei überfällig, so Burgstaller.

Die Salzburger Landeschefin fordert eine seriöse Diskussion über die Besteuerung von Aktiengewinnen und anderen Vermögenszuwächsen – und zwar ohne vorschnelle Etikettierungen und ohne Parteien-Hick-Hack. Denn klar sei, dass es zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen mehr Geld brauchen werde. Gemeint sind hiermit etwa Bereiche wie Arbeit, Bildung und Gesundheit. Nicht mehr tragbar ist es, die Finanzierung alleine über den Faktor der Arbeit bzw. der Arbeitnehmer zu regeln.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 12.05.2021 um 11:59 auf https://www.salzburg24.at/archiv/die-klassische-gerechtigkeitsfrage-59616172

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