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Die Kunst des Krippenschnitzens

Mattsee – Weihnachtskrippen liegen nach wie vor im Trend. Für Salzburg24 erklärt Schnitzmeister Egon Jindra den Weg vom Holzblock bis zur fertigen Figur. Video 

Zu einem besinnlichen Weihnachtsfest gehört neben dem Christbaum immer auch eine Weihnachtskrippe. Verschiedenste Modelle stehen zur Auswahl, besonders ins Auge fallen aber jene, die von Hand geschnitzt werden. So vielfältig die Variationen auch sind, die klassische, alpenländische Krippe wird nach wie vor am meisten gekauft, wie Dieter Kemperling von der Salzburger Pfeifenfabrik in Mattsee bestätigt.

Das Krippenschnitzen ist heute keine reine Handarbeit mehr, denn in den meisten Fällen wird maschinell Vorarbeit geleistet. Die Details müssen allerdings nach wie vor von Hand gemacht werden. Je größer die Figur ist, umso mehr muss der Schnitzmeister selbst erledigen. „Am schwierigsten ist dabei meist das Gesicht, denn dieser Ausdruck hat für den Betrachter einen sehr hohen Stellenwert. Für eine wirklich gelungene Figur reicht aber nicht nur ein schönes Gesicht, denn auch die Bewegung, der Faltenwurf etc. müssen dazu passen.“, erklärt Bildhauer Egon Jindra.

Maschinelle Hilfsmittel gehören auch im Schnitzer-Handwerk heute schon zum Alltag. Die Detailgenauigkeit, die einer Figur letztendlich wirklich Leben einhaucht, gelingt aber mit keiner Maschine so gut, wie mit den eigenen Händen. Salzburg24 hat bei der Entstehung einer Figur über die Schulter geschaut.

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(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.06.2019 um 11:14 auf https://www.salzburg24.at/archiv/die-kunst-des-krippenschnitzens-59608018

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