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Die Marder sind los: ÖAMTC empfiehlt vorbeugende Maßnahmen

Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Lust der Steinmarder auf Gummi und Kunststoffteile im Auto. Der ÖAMTC rät, das Auto gerade jetzt im Frühjahr regelmäßig auf verräterische Spuren zu kontrollieren.

?Werden Marderbisse nicht rechtzeitig erkannt, sind teure Folgeschäden zu befürchten. Ein Biss ins Kabel der Lambdasonde oder in ein Zündkabel kann zur Zerstörung des Katalysators führen, wenn sich dort unverbrannter Kraftstoff entzündet?, erklärt Peter Schmid, Technikchef beim ÖAMTC-Salzburg. Häufig werden Marderspuren am Auto als harmlose Katzenspuren gedeutet. Dabei sind die Marderabdrücke leicht an den Krallen erkennbar.

Was sucht der Marder unter der Motorhaube?

Sein Revier grenzt der Marder mit Duftmarken ab. Auf seinen Streifzügen dreht er auch regelmäßig Runden durch Pkw-Motorräume. Normalerweise interessieren ihn dabei Schläuche und Kabel nicht. Er bevorzugt statt Gummi oder Plastik lieber Kleinsäuger wie Mäuse, aber auch Regenwürmer, Vögel, Eier oder Früchte.

Riecht der Motorraum jedoch bereits nach einem anderen Marder, wird der Nager aggressiv ? Konkurrenten kann er in seinem Revier nicht brauchen. Dann zerkratzt und zerbeißt er alles, was ihm zwischen die scharfen Reißzähne kommt. Vor allem jetzt, im Frühling, wenn er sein Revier neu absteckt.

Hausmittel gegen Marder sind wirkungslos

Viele Autobesitzer schwören auf Hunde- oder Katzenhaare, Mottenkugeln oder Zaubersprays. Richtig wirksam ist nach Einschätzung des ÖAMTC aber die Abwehr mittels Ultraschall. ?Die Ultraschalltöne sind für den Marder in der Regel derart unangenehm, dass er das Weite sucht?, erklärt Peter Schmid. Zur Beseitigung der Duftspuren empfiehlt der Experte eine regelmäßige Motorwäsche.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 23.08.2019 um 11:49 auf https://www.salzburg24.at/archiv/die-marder-sind-los-oeamtc-empfiehlt-vorbeugende-massnahmen-59179213

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