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Diesel-Dieb droht mit Mord

Nachdem ein 51-jähriger Deutscher von seiner Firma in Wels monatelang Diesel stahl, drohte er nach seiner Entlassung sogar mit Mord.

Die Überstunden in Diesel- und Heizöl ausbezahlt - das hat ein 51-jähriger Deutscher seiner Lebensgefährtin sowie Freunden und Bekannten erzählt, denen er den Treibstoff günstig verkaufte. Tatsächlich soll der Mann von April bis September 2011 seinen Arbeitgeber im Bezirk Steyr-Land um mehrere hundert Liter bestohlen haben, berichtete die Polizei Pressestelle am Mittwoch. Der Mann wurde auf freiem Fuß angezeigt.

"Ich werde zum Mörder"

Die Geschichte kam am Montag ans Licht, als der 51-Jährige von seinem derzeitigen Arbeitsplatz bei einer Firma in Wels entlassen wurde. Der Mann drohte, dass er zum Mörder werde. Darüber wurde seine 42-jährige ehemalige Lebensgefährtin verständigt und ein Betretungsverbot verhängt. Im Gespräch mit der Polizei ergab eines das andere und die Oberösterreicherin erkannte, dass der Diesel gar keine Entschädigung für Überstunden gewesen war. Der Schaden der Firma belaufe sich auf mehrere hundert Euro, so die Polizei. Vermutlich waren hohe Schulden Grund für die Taten.

Diesel und Auto gestohlen

Zudem hatte der Verdächtige die Frau im November 2011 überredet, ihm ein Auto zu kaufen. Sie gab ihm dazu 5.000 Euro und erlaubte ihrem Partner, den Wagen zu fahren. Als die Beziehung Anfang des Jahres auseinanderging, gab der Mann den Pkw nicht zurück. Der 51-Jährige wurde am Montagabend mit den Vorwürfen konfrontiert, zeigte sich aber nicht geständig.
(Quelle: S24)

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