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Drei Banküberfälle in OÖ.: Bis zu zehneinhalb Jahre für Täter

Drei Tschechen, denen eine Beteiligung an drei Banküberfällen in Oberösterreich vorgeworfen wurde, haben Freitagnachmittag im Landesgericht Linz Haftstrafen zwischen sechs und zehneinhalb Jahren ausgefasst.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Bei den Überfällen war jeweils eine geladene Maschinenpistole verwendet worden. Die Beute betrug insgesamt über 54.600 Euro. Die Beschuldigten - zwei Männer im Alter von 28 und 44 Jahren sowie eine 43-jährige Frau - sind geständig und belasten einander gegenseitig. Die Raubserie begann am 9. Dezember mit dem Überfall auf eine Bank in Linz. Am 23. Februar war ein Institut in Bad Leonfelden (Bezirk Urfahr-Umgebung) an der Reihe und am 22. März schließlich eine Filiale in Rainbach (Bezirk Freistadt).

44-Jähriger in Tschechien gefasst

Kurz nach dem letzten Coup klickten bei drei Verdächtigen in Oberösterreich die Handschellen, der mutmaßliche Kopf der Bande - ein 44-jähriger Tscheche - wurde in seinem Heimatland gefasst. Wie sich herausstellte, kundschaftete stets die Frau die Banken aus, bevor sie von den Männern überfallen wurden. Der Chef der Gruppierung wird gesondert verfolgt. (APA)
(Quelle: S24)

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