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Drei verirrte Wintersportler in Bergnot

In Bad Gastein gerieten am Montag drei skandinavische Wintersportler in Bergnot. Sie wussten nicht mehr weiter und mussten von der Bergrettung geborgen werden.

Nahezu täglich eilen Bergretter in Salzburg Wintersportlern zu Hilfe, die sich verfahren haben und nicht mehr weiter können. Am Montagnachmittag endete die Abfahrt abseits der Piste für drei Variantenfahrer am Stubnerkogel in Bad Gastein (Pongau) vor einer mit Felsen durchsetzten, rund 80 Meter hohen Steilwand. Sie wurden von 15 Mitgliedern der örtlichen Bergrettung unversehrt mit Hilfe eines Seils geborgen.

Wintersportler wussten nicht weiter

Die zwei Freerider und der Snowboarder waren durch einen Wald in Richtung Bad Gastein abgefahren. Das Gelände wurde immer steiler, schließlich saßen sie vor dem Abgrund fest. Der Hüttenwirt des "Hirschaustüberls" beobachtete um 14.00 Uhr, wie die drei jungen Männer weder vor noch zurück konnten. Er alarmierte die Einsatzkräfte. "Die Drei haben sich dort schon eineinhalb Stunden aufgehalten und versucht, wieder hinauf zu kommen. Das hat aber nicht funktioniert", schilderte der Ortsstellenleiter der Bergrettung, Roland Pfund.

Wintersportler in Not

Das Trio, das vermutlich aus dem skandinavischen Raum stammt, habe keine Lawinenausrüstung bei sich getragen, schilderte der Bergretter. Um etwa 17.15 Uhr war der Einsatz beendet. Niemand wurde verletzt. Erst am Sonntag, hatte die Bergrettung im Skigebiet von Flachau-St. Johann (Pongau) drei Skiläufer aus Deutschland aus einem mit Felsabbrüchen durchsetzten Graben geborgen.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 22.08.2019 um 05:46 auf https://www.salzburg24.at/archiv/drei-verirrte-wintersportler-in-bergnot-59317363

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