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Drogenring gesprengt: Salzburger handelt mit Ersatzdrogen um 100.000 Euro

Der Salzburger Polizei gelangen am Mittwoch Erfolge in der Bekämpfung von großangelegtem Drogenhandel und illegaler Prostitution. Unter anderem konnte ein 33-jähriger Salzburger geschnappt werden, der mit Ersatzdrogen im Wert von 100.000 Euro gehandelt haben soll.

In Zusammenarbeit mit Beamten der Polizei Wien und Linz gelang es der Polizei Salzburg einen 33-jähriger Salzburger und einen 50-jähriger Wiener auszuforschen, die mit Ersatzdrogen im Wert von etwa 100.000 Euro gehandelt haben sollen.

Die beiden Männer führten seit dem Jahr 2010 regelmäßig Geschäfte mit Ersatzdrogen durch. Der Salzburger fuhr mehrmals in der Woche nach Wien, um die Ersatzdroge dort zu beschaffen. Der Verkauf erfolgte in Salzburg, vier Großabnehmer im Alter von 29 bis 45 Jahre verkauften die Ersatzdroge an Endverbraucher. Alle sechs wurden festgenommen.

Mit Ersatzdrogen um 100.000 Euro gehandelt

Es konnten ca. 40 Abnehmer ausgeforscht und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden. Sechs Personen wurden festgenommen und sechs Hausdurchsuchungen durchgeführt. Insgesamt wurde den Beschuldigten der Handel mit ca. 3.000 Stück Substitolkapseln nachgewiesen. Die Gesamtumsatzsumme beträgt ca. 100.000 Euro. Die Beschuldigten stehen teilweise selbst im Substitutionsprogramm und haben so den größten Teil der Ersatzdroge für den Weiterverkauf gesammelt.

Schlag gegen illegale Prostitution

In der Nacht auf Donnerstag gelang der Polizei Salzburg auch ein Schlag gegen illegale Prostitution. Beamte der Polizeiinspektion Wals-Siezenheim-AGM führten in der Vogelweiderstraße mehrfach Kontrollen bezüglich illegaler Prostitution durch. Im Zuge davon wurden sechs rumänische Frauen beanstandet. Die Frauen im Alter 21 bis 27 Jahren werden wegen Prostitution und nach dem Aidsgesetz angezeigt.

Übertretungen der Aufenthaltsgenehmigung

Auch vier sich illegal in Österreich aufhaltende Menschen konnte die Polizei am Mittwoch anhalten. Bei Kontrollen auf der Zugstrecke zwischen Salzburg und Linz wurde eine 39-jährige Chinesin angehalten. Da sie sich nicht ausweisen konnte, wurde sie von den Beamten zur Polizeiinspektion am Linzer Hauptbahnhof gebracht. Die weitere Erhebung ergab eine rechtskräftige Einstellung des Asylverfahrens im Jahr 2007.

Ein 23-jähriger Pakistani und ein 29-jähriger Inder wurden von Polizeibeamten in Salzburg kontrolliert, auch diese beiden hielten sich illegal in Österreich auf.

Im Rahmen einer Lkw-Kontrolle auf der A10 bei Eben (Pongau) konnte ein 40-jähriger, kroatischer Lkw-Fahrer angehalten werden, der sich in den vergangenen sechs Monaten mehr als 90 Tage im Schengenraum aufgehalten hatte und somit illegal in Österreich war. Vom Kraftfahrer wurde eine Sicherheitsleistung eingehoben und Anzeige erstattet.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.07.2019 um 04:20 auf https://www.salzburg24.at/archiv/drogenring-gesprengt-salzburger-handelt-mit-ersatzdrogen-um-100-000-euro-42595018

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