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Eder im Pokljuka-Massenstart auf Rang 15

Alt-Meister Ferry überrascht am Saisonende Salzburg24
Alt-Meister Ferry überrascht am Saisonende

Die österreichischen Biathlon-Herren haben zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Pokljuka schlecht abgeschnitten. Simon Eder belegte am Sonntag im Massenstart Rang 15. Ex-Weltmeister Dominik Landertinger landete als 24. erstmals in diesem Jahr nicht in den Top Ten. Den Tagessieg holte sich Björn Ferry (SWE). Bei den Damen kam Katharina Innerhofer nur auf Rang 24.

Der 35-jährige Ferry gewann ohne Strafrunde vor den ebenfalls fehlerfreien Martin Fourcade (FRA/4,7 Sek.) und Jewgeni Ustjugow (RUS/12,5). Emil Hegle Svendsen, der Olympiasieger aus Norwegen, wurde beim neuerlichen Sieg des Schweden Björn Ferry mit einem Fehlschuss Vierter.

Die Österreicher schossen dagegen dazu diesmal viel zu schlecht. Eder hielt sich zunächst mit zwei Fehlern noch in den Top Ten, zwei weitere Strafrunden beim letzten Anschlag warfen den Salzburger dann aber noch zurück. Er hatte schließlich fast eineinhalb Minuten Rückstand.

"Beim letzten Schießen war die Belastung dann schon enorm hoch. Dadurch sind auch die zwei Fehler zu erklären. In der letzten Runde konnte ich an der Gruppe einfach nicht mehr dranbleiben", so Eder, der im Gesamtweltcup einen Platz verlor und nun Siebenter ist.

Der zuletzt zweimal fünfplatzierte Landertinger, der im Weltcup und bei Olympia seit Jahresbeginn 13 Top-Ten-Plätze in Folge geschafft hatte, musste den am Vortag eroberten zweiten Gesamtrang schon wieder abgeben. Der 25-jährige Tiroler kam nach vier Strafrunden beinahe dreieinhalb Minuten nach den Besten ins Ziel.

Mit bemerkenswerten zehn Fehlschüssen reihte sich Fritz Pinter mit mehr als sechs Minuten Verspätung als 28. und Vorletzter ein. In der kommenden Woche geht es in Kontiolahti weiter, ehe danach noch das Saisonfinale in Oslo auf dem Programm steht.

Nicht nur für Österreiche Herren, auch für Katharina Innerhofer verlief der Massenstart nicht nach Wunsch. Die Salzburgerin kam über Rang 24 nicht hinaus. Die 23-Jährige lag nach den beiden Liegend-Schießen mit einem Fehler noch auf Top-Ten-Kurs, machte sich mit drei plus einen Fehler stehend aber alle Hoffnungen auf einen weiteren Spitzenplatz zunichte.

Innerhofer fehlten 3:00,1 Minuten auf die Siegerin Darja Domratschewa. Die dreifache Olympiasiegerin aus Weißrussland setzte sich nach 12,5 Kilometern trotz zwei Schießfehlern klar vor der Finnin Kaisa Maäkäräinen (+22,2 Sekunden/2) sowie der Russin Olga Saizewa (+35,9/1) durch. Mäkäräinen (601 Punkte) übernahm mit dem zweiten Platz die Weltcup-Führung von der Norwegerin Tora Berger (587), die Achte wurde. Auch Domratschewa (571) darf sich als Dritte noch berechtigte Hoffnungen auf den Weltcup-Gesamtsieg machen.

Innerhofer hatte am Donnerstag in Pokljuka im Sprint völlig überraschend ihren ersten Weltcupsieg gefeiert und am Samstag in der Verfolgung mit Platz sieben und ihrem zweitbesten Weltcupergebnis neuerlich aufgezeigt.

(Quelle: S24)

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