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Ein Drogeriemarkt trotzt der Krise

Die Drogeriemarktkette dm verzeichnet im letzten Geschäftshalbjahr ein Umsatzplus von 12,52 Prozent im Konzern und knapp 6 Prozent Zuwachs in Österreich.

Das mit dem 31. März abgelaufene Geschäftshalbjahr wurde in Österreich mit einem Umsatzplus von 5,67 Prozent abgeschlossen. Rechnet man die zum Teilkonzern dm Österreich zählenden Töchter in Mittel- und Osteuropa dazu, betrug das Wachstum sogar 12,23 Prozent. Die dm-Gruppe insgesamt (zuzüglich Deutschland) erreichte ein Plus von 12,52 Prozent, gab das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung bekannt.

Rasant war der Umsatzanstieg vor allem bei den Tochterunternehmen in Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien und Bulgarien, wo unter dem Strich ein Plus von 17,36 Prozent eingefahren wurde.

Ungebremst geht auch der Ausbau des Filialnetzes weiter. In den vergangenen sechs Monaten stieg die Zahl der Niederlassungen in den Ländern Zentral- und Osteuropas (CEE) von 658 auf 703. In Österreich gab es Ende März 354 Filialen. Im gesamten Konzern wurden in diesem Geschäftsjahr 91 neue Filialen eröffnet, die Summe beträgt nun 2.115. Erst in diesem Kalenderjahr wurde der bulgarische Markt betreten, bis Ende 2009 soll es dort bereits acht bis zehn Standorte geben.

Auch bei der Ausbildung des Nachwuchs ist bei dm in diesem Jahr von Krisenstimmung nichts zu merken: 273 neue Lehrstellen waren bisher für 1. August geplant (260 waren es im Vorjahr), “aufgrund der derzeit nicht einfachen Situation für junge Menschen am Arbeitsmarkt hat das Unternehmen reagiert und die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze noch einmal um zehn Prozent auf nunmehr 300 aufgestockt”, heißt es in der Aussendung. Insgesamt werden dann rund 730 Jugendliche bei dm eine Lehre absolvieren.

(Quelle: S24)

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