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Eis-Bullen bezwingen Linz

Die Eishockey-Cracks der Red Bulls gewannen ihr zweiten Spiel en suite – diesmal gegen Linz 3:1.

Für den EC Red Bull Salzburg stand gegen Linz ein schweres Heimspiel auf dem Programm. Die Linzer halten nach sechs Spielen bei zwei Niederlagen und vier Siegen – bei den Salzburgern ist diese Statistik genau umgekehrt.

Die Mannschaft von Trainer Pierre Pagé ging engagiert ins Spiel, nach 9:15 Minuten nutzen sie das erste Überzahlspiel: Gerade einmal acht Sekunden saß der Linzer Schlacher auf der Strafbank, da netzte Jeremy Rebek bereits ein. Auch in weiterer Folge waren die Hausherren tonangebend, Martin Ulmer scheitere in Unterzahl nach einem Solo-Lauf an Keeper Westlund (10.). Auch in den darauf folgenden Minuten waren Angriffe der Linzer selten.

Die Eis-Bullen erwischten einen Traum-Start ins Mitteldrittel. Mike Siklenka schoss auf das Gäste-Tor,  Manuel Latusa lenkte den Puck entscheidend ins Tor. Der Treffer zählte jedoch erst nach intensiven Videostudium der beiden Schiedsrichter. Zehn Minuten später klingelte es erneut, und wieder im Powerplay: Johnatan Filewich auf Thomas Koch, dieser passt weiter auf Steven Regier. Der Kanadier trifft zwischen die Beine von Westlund hindurch zum 3:0.

In diesem Drittel hatten die Salzburger die stärkste Phase, erspielten sich Chance um Chance und drängten die Oberösterreicher tief ins eigene Verteidigungsdrittel. In Unterzahl passierte es dann doch: Markus Unterweger saß auf der Strafbank, Markus Matthiasson traf aus kurzer Distanz zum 3:1.

Dieser Matthiasson hatte in der siebten Minute des Schlussabschnittes die große Chance auf den Anschlusstreffer: Der Ex-Salzburger Martin Grabher-Meier wird, als er alleine auf LeNeveau zustürmte, gefoult, der Schiedsrichter entschied auf Penalty. Diesen vergab Matthiasson. Die restlichen Minuten spielten die Salzburger souverän herunter, bis der zweite Sieg ein suite in trockenen Tüchern war. 

Verteidiger Mike Siklenka über zwei Siege in Folge: „Linz ist momentan Zweiter der Tabelle, da freut uns der Sieg natürlich umso mehr. Noch wichtiger ist, dass wir unser Unterzahlspiel verbessert haben. Das war heute sicher ein ganz wichtiger Baustein zum Erfolg.“

Erste Bank Eishockey-Bundesliga, 7. Runde: EC Red Bull Salzburg – EHC Liwest Linz: 3:1 (1:0; 2:1;0:0 ). Tore: Rebek (10./PP), Latusa (22.), Regier (31./PP); bzw. Matthiasson (38./PP). Zuschauer: 2300.

Mehr Infos zu den Red Bulls unter www.redbulls.com

(Quelle: S24)

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