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Eis-Bullen machten halbes Duzend gegen Laibach voll

6:0 schossen die Cracks von Red Bull Salzburg Olimpia Ljubljana vom Eis.

Einen optimalen Start in die Feiertagspartie der Eishockey Bundesliga gegen Olimpija Ljubljana fanden die Red Bulls, die daheim schon in der dritten Minute erstmals einnetzten. Einmal mehr traf Daniel Welser, der wohl genug von verletzungsbedingten Pausen hat und schon zuletzt bei seinem Comeback in Jesenice mit zwei Toren die Partie für die Red Bulls entschied. Die Salzburger ließen nicht locker und legten in der zehnten Minute sogar mit einem Doppelpack nach. Zuerst traf Thomas Koch, kurz darauf Jonathan Filewich. Auch im Powerplay, zweimal verursacht vom Kanadier Burke Henry in den Reihen der Slowenen, der vor drei Jahren eine Saison in Salzburg spielte, waren die Red Bulls brandgefährlich, konnten ihren numerischen Vorteil aber noch nicht nutzen. Insgesamt bestimmten die Red Bulls, heute ohne die Verletzten Jeremy Rebek, Martin Ulmer (Seitenbandeinriss) und Patrick Maier (Gehirnerschütterung), im ersten Abschnitt klar das Geschehen.

Auch im zweiten Abschnitt ließen die Salzburger ihre Gäste nur schwer ins Spiel kommen, wenn gleich die jetzt in der Verteidigung besser organisiert waren. Die Red Bulls erarbeiteten sich in einem schnellen Spiel nach wie vor die besseren Chancen, und eine davon verwertete Manuel Latusa, der im Powerplay nach schöner Vorarbeit von Thomas Koch aus kurzer Distanz zur 4:0-Pausenführung traf. Die beste Möglichkeit der Slowenen hatte Travis Brigley, der allein auf Salzburgs Goalie David LeNeveu zulief, in selbigem aber seinen Meister fand. Auch der 18-jährige Salzburger Stürmer Kevin Puschnik hatte eine ähnliche Chance auf sein zweites Bundesligator auf dem Schläger, fand aber nicht die Lücke ins Tor.

Starteten die Red Bulls auch ins Schlussdrittel konzentriert, ließ die Aufmerksamkeit mit fortlaufender Spieldauer etwas nach, was einige Strafen zur Folge hatte. Aber die Salzburger hatten auch in Unterzahl keine Probleme und mit David LeNeveu einmal mehr einen starken Goalie als Rückhalt. Der 26-jährige Kanadier löste am Ende noch einige brenzlige Situationen und freute sich schließlich über sein zweites Saison-Shutout. Zuvor trafen noch Kelsey Wilson und Ryan Duncan, und so freuten sich die Red Bulls über einen schönen 6:0-Erfolg gegen eine slowenische Mannschaft, die zuletzt viermal in Folge gewonnen hatte. “Wir waren gewarnt ob des jüngsten Aufwärtstrends der Slowenen, haben aber erstmals wieder gut gespielt seit dem Continental Cup. Nur im Schlussdrittel sind die Jungs etwas vom Plan abgekommen, haben sich aber noch gefangen, attestierte Head Coach Pierre Pagé seinem Team heute eine fast tadellose Partie. Das unterstrich auch Torschütze Daniel Welser, der in den letzten zwei Spielen dreimal traf: “Wir haben die Slowenen heute nicht zum Zug kommen lassen und damit auch verdient gewonnen. Die etwas nachlässigen Schlussminuten gehören noch abgestellt, ansonsten hoffe ich, dass es so weiter geht.”

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA:EC Red Bull Salzburg - HDD TILIA Olimpija Ljubljana 6:0 (3:0, 1:0, 2:0). Tore: Welser (3.), Koch (10.), Filewich (10.), Latusa (35./PP), Wilson (52.), Duncan (56./PP).

Am kommenden Freitag steht das nächste Heimspiel der Red Bulls auf dem Spielplan. Zu Gast sind die Ungarn von  Fehervar AV19, die in der Tabelle unmittelbar hinter den Red Bulls in Lauerstellung verharren.

(Quelle: S24)

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