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Eis-Bullen stellen gegen Wien auf 1:1

Die Red Bulls stellten im Bundesliga-Halbfinale gegen die Vienna Capitals auf 1:1. Die Salzburger gewannen im Volksgarten 4:2. Mann des Spieles war Manuel Latusa mit zwei Toren. Zum video |

Mit der vielleicht jüngsten Mannschaft der laufenden Saison, auch bedingt durch die zwei gesperrten Spieler Matthias Trattnig (drei Spiele) und Mike Siklenka (ein Spiel)  sowie den heute ebenfalls fehlenden Darryl Bootland, der nach dem Check im letzten Spiel aus Gesundheitsgründen noch geschont wurde, starteten die Red Bulls ins zweite Halbfinalspiel gegen die Vienna Capitals.

Verteidiger Lee Sweatt, der seit seiner Verletzung erstmals wieder spielte, nutzte gleich das erste 5:3-Überzahlspiel aus und traf zur frühen Führung der Hausherren. Danach ging es etwas ausgeglichener weiter, beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit wenig Strafen. In der 16. Minute hatten die Mozartstädter noch einmal im Powerplay die Möglichkeit, es blieb aber bei der 1:0-Führung für die Red Bulls zur ersten Pause.

Im zweiten Abschnitt gerieten die Salzburger gleich zu Beginn in Unterzahl, spielten aber ein starkes Penalty-Killing. Um kurz darauf den zweiten Treffer zu erzielen, Manuel Latusa traf nach schöner Aktion vor dem gegnerischen Gehäuse. Doch die Freude währte nur kurz, denn eine Minute später stellten die Gäste den Anschluss her. In weiterer Folge sahen die Zuschauer in einer vollen Eisarena wiederum eine abwechslungsreiche Partie mit einer etwas aktiveren Heimmannschaft, wobei auch die Wiener immer wieder gefährlich vor Salzburgs Goalie Jordan Parise auftauchten.  Es blieb nach einer neuerlich druckvollen Schlussphase der Red Bulls bei der knappen 2:1-Führung für Salzburg.

Im Schlussdrittel entwickelte sich das Spiel zu einer äußerst kämpferischen Partie, mal hatten die Red Bulls starke Minuten, dann standen die Caps wieder brandgefährlich im Drittel der Salzburger. Und es waren die Gäste, die zunächst ausgleichen konnten, Aaron Fox verwertete einen Abpraller von Parise in Überzahl. Danach machte sich kurz Unsicherheit bei den Salzburgern, die weiterhin mit vier Linien agierten, breit. Erst das Überzahlspiel mit zwei Mann mehr auf dem Eis rückte die Red Bulls wieder in den Vordergrund, und prompt erzielte Manuel Latusa mit seinem zweiten Tagestor die neuerliche Führung. In den letzten Minuten riskierten die Capitals noch einmal, nahmen den Goalie vom Eis und hatten damit kurzzeitig ein 5:3-Powerplay.

Den Schlusspunkt setzte dann doch der Salzburger Jeremy Rebek, der nach einer ungemein spannenden Schlussphase ins leere Tor traf und damit den 4:2-Endstand fixierte. Der Mann des Abends, Manuel Latusa, freute sich mit seinem Team schließlich über den Ausgleich in der Halbfinalserie: „Das war ein hart erkämpfter Sieg, den wir uns auch in Anbetracht unseres jungen Kaders schwer verdient haben.”

Erste Bank Eishockeyliga, Halbfinale, Spiel 2:EC Red Bull Salzburg – EV Vienna Capitals 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)Tore: Sweatt (4./PP2), Latusa (25., 56./PP), Rebek (60.) resp. Dolezal (26.), Fox(48./PP).

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 16.05.2021 um 05:13 auf https://www.salzburg24.at/archiv/eis-bullen-stellen-gegen-wien-auf-11-59614552

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