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Eis-Bullen wendeten Blamage noch ab

31 Sekunden – und Salzburg wendete in letzter Minute eine Blamage gegen Laibach noch ab.

Inferiore Abwehr, Pech im Abschluss und ein Torhüter, der nicht gerade seinen besten Tag hatte. Aber dennoch jubelten am Ende die Eis-Bullen.  Für neutrale Zuschauer war die Partie Salzburg-Laibach höchst unterhaltsam, fielen doch nicht weniger als elf Treffer. Für die Salzburg-Fans waren die etwas mehr als 60 Minuten der 41. Runde jedoch nervenzerreissend: Salzburg ging insgesamt vier Mal in Führung, Laibach glich vier Mal aus. Dann gingen die Slowenen 5:4 in Führung und die Salzburger kamen ins schwitzen.

Koch eröffnete den Torreigen in der fünften Minute, für die Mannschaft von Trainer Pierre Pagé trafen Pewal (17.), wieder Koch (23.) in Unterzahl und Siklenka (28.). Eng wurde es in den letzten 20 Minuen, Salzburg drückte auf den Ausgleich, doch auch eine 5:3-Überzahl wurde nicht genutzt. Die letzten fünf Spielminuten glichen einem Sturmlauf auf das Gäste-Tor, und es dauerte bis 17 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit, dann kam der erlösende Ausgleich durch Mike Siklenka. Sein Schuss wurde im Gedränge vor dem Tor abgefälscht und fand den Weg ins Netz.

Dann dauerte es nur 14 Sekunden – und Thommy Koch mit seinem dritten Tor ließ die Mozartstädter in der Verlängerung doch noch jubeln! “So habe ich mir mein Comeback nicht ganz vorgestellt, aber immerhin haben wir zwei Punkte. Heute haben wir dem Gegner zu wenig Respekt gezollt”, so Verteidiger Jeremy Rebek.

25 gegen 17 Spieler

Bemerkenswert: Die Gäste kamen mit lediglich 17 Spielern angereist, durch ausstehende Spielergehälter und Cracks, die dadurch nicht antraten, stellten die Laibacher nur drei Linien. Anders bei den Eis-Bullen: Rebek, und auch die Mannen der U20-Weltmeisterschaft waren zurück. Im Tor stand Reinhard Divis, der bei mindestens drei Toren keine gute Figur machte.

 Eishockey-Bundesliga, 41.Runde:EC Red Bull Salzburg – HDD Olimpija Ljubljana 6:5  (2:2; 2:3;1:0; 1:0). Tore: Koch (3), Pewal, Siklenka (2); Banham , Golicic, Pance, Jan, Henry. Zuschauer: 2600.

Die nächste Partie: EC Red Bull Salzburg – EHC Linz; Sonntag, 10. Jänner 2010; 18.00 Uhr, Volksgarten Eisarena.

Oberliga: Oilers ringen Kapfenberg Punkt ab

5:6 nach Penaltyschießen unterlagen die Oilers Salzburg dem Favoriten Kapfenberg. Die Oilers schrammten somit knapp an einer kleinen Sensation vorbei.  Wenn wir gegen Wien kommenden Samstag auch so spielen, dann können wir dort sogar gewinnen” ,so Oilers-Coach Manfred Mühllechner. Die Möglichkeit, dass die Oilers noch Vorletzer in der Oberliga werden, sind noch intakt: Wenn Salzburg beim Auswärtsspiel am Samstag in Wien gewinnt, fehlen Schwab und Co. nur mehr zwei Punkte auf Rang sieben – und das bei zwei ausstehenden Partien!

Eishockey-Oberliga: Oilers Salzburg – Kapfenberg Bulls 5:6 n.P. (1:2; 2:3;2:0;). Tore für die Oilers: Knoblechner, Schärf, Hausegger, Stießen, Vierthaler. Seite und fixierten den 6:5-Sieg.

Nationalliga: Farmteam unterlag Innsbruck knapp

Das Farmteam der Red Bulls verlor in der Eishockey-Nationalliga gegen Innsbruck nach aufopfernden Kampf knapp 3:4. Virtala und Wechselberger brachten die Tiroler in Führung, Patrick Maier gelang jedoch ein Doppelpack innerhalb von zwei Minuten und erzielte für das Farmteam den Ausgleich. Ruckay schoss die Innsbrucker jedoch wieder mit zwei Toren in Front, der Anschlusstreffer von Aubin in der vorletzten Minute kam jedoch zu spät. Die Salzburger liegen nun hinter Lustenau und Innsbruck auf Platz drei.

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.05.2021 um 06:01 auf https://www.salzburg24.at/archiv/eis-bullen-wendeten-blamage-noch-ab-59631400

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