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Eishockey: Bullen im Continental Cup weiter

Österreichs Eishockey-Vizemeister Red Bull Salzburg hat sich am Samstagabend mit einem 4:3-Sieg über den lettischen Gastgeber Liepajas Metalurgs vorzeitig als Sieger der Gruppe E für das Continental-Cup-Finalturnier im Jänner in Grenoble qualifiziert.

Das Match verlief überaus ausgeglichen, nachdem die Salzburger bereits in Minute zwei durch einen Powerplay-Treffer von Thomas Koch in Führung gegangen waren. Ivanovs gelang zwar im Mittelabschnitt (27.) ebenfalls in Überzahl das 1:1, doch noch vor der zweiten Sirene stellte Siklenka im Powerplay auf 2:1 für die Gäste.

Im Schlussabschnitt erhöhte Doug Lynch wieder in Überzahl auf 3:1 (45.), doch Pavlov (46.) und Ivanovs im 5:3-Powerplay (48.) machten den Rückstand mit ihren Toren schnell wett. Danach fighteten beide Teams um jeden Zentimeter Eis und boten den Zuschauern eine tolle Partie, die Siklenka exakt fünf Sekunden vor der Schlusssirene im Powerplay entschied.

Head-Coach Pierre Page war die Erleichterung nach dem Match anzumerken, erst nach Rückfrage beim offiziellen IIHF-Vertreter vor Ort glaubte er der Information über den vorzeitigen Turniersieg. “Das war eine großartige Leistung und ein wichtiger Erfolg meines jungen Teams. Es hat auch hier in Lettland das schnelle offensive Spiel weiter praktiziert und ist dafür belohnt worden”, erklärte der Salzburg-Trainer.

Aufseiten der Sieger hatte einer gleich doppelten Grund zum Feiern: Goalie David LeNeveu, der am Freitagmorgen aus Liepaja nach Salzburg abgereist war, wurde zum zweiten Mal Vater einer Tochter.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 11.05.2021 um 05:12 auf https://www.salzburg24.at/archiv/eishockey-bullen-im-continental-cup-weiter-59627851

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