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Eishockey: Heimserie der Red Bulls ist gerissen

Nach vier Heimsiegen in Folge kassierten die Eishockey-Cracks von Red Bull im Heimspiel gegen die Vienna Capitals eine 2:3-Niederlage.

Zu viele Strafen, zwei nicht genutzte 5 gegen 3-Überzahlspiele und Pech im Abschluss- Thomas Koch und Co. verloren vor 2200 Zuschauern gegen die Vienna Capitals 2:3.

Salzburg begann die ersten Minuten der Unterzahl, Andreas Wiedergut  und Kelsey Wilson auf der Strafbank brachten die Salzburger Verteidiger gehörig ins Schwitzen: In der fünften Minute, gerade als die Hausherren wieder komplett waren, stellte Christoph Draschkowitz auf 1:0 für die Wiener. Erst später kamen die Salzburger ins Spiel, Steven Regier traf die Stange (12.) nur kurz darauf netzte Matthias Trattnig nach Vorlage von Ulmer zum 1:1 ein (13.). Danach waren die Salzburger klar spielbestimmend, Filewich traf erneut die Stange, Latusa und Regier hatten jeweils Großchancen zu verzeichnen.

Im zweiten Drittel gingen die Eis-Bullen erstmals in Führung, Steven Regier bezwang im Alleingang Wien-Goalie Cassivi (23.). Die Gäste waren vor allem im Powerplay stets brandgefährlich, doch auch die Mannschaft von Trainer Pierre Pagé kam ebenfalls zu guten Chancen. Als Wiedergut bereits zum dritten Mal im Spiel auf der Strafbank saß, glichen die Hauptstädter durch Nageler aus (36.). Danach wurde das Spiel immer emotionaler, nach einer Auseinandersetzung mit Mike Siklenka kassierte Bjornlie eine 2+10 Minuten-Strafe.

Im Schlussabschnitt sorgten die Gastgeber für gehörig Druck vor dem Wiener-Tor, zwei 5 gegen 3-Überzahlspiele wurden jedoch nicht genutzt, Regier scheiterte nach einem Sololauf am Gäste-Keeper. Die Capitals kamen erst in der elften Minute  des Drittels zum ersten Torschuss, der zweite brachte ihnen bereits einen Treffer – Nageler zum zweiten, sieben Sekunden vor Ablaufen der Unterzahl für Salzburg. Knappe fünf Minuten vor Schluss checkte Steven Regier Björnlie gegen die Bande, Schiedsrichter Willi Schimm schickte den Kanadier mit einer Matchstrafe in die Kabine. Danach befanden sich die Salzburger fünf Minuten in Unterzahl, Wien kam zwar zu Chancen, jedoch zu keinem weiteren Treffer mehr.

In der letzten Minute riskierte Pagé alles, nahm Torhüter LeNeveau vom Eis um ihn gegen einen sechsten Feldspieler zu tauschen. Salzburg war dem Ausgleich ganz nahe, doch Trattnig verfehlte 30 Sekunden vor Schluss das leere Tor. Wien gewann am Ende knapp 3:2.

Eishockey-Bundesliga, 18. Runde: EC Red Bull Salzburg – Vienna Capitals 2:3 (1:1;2:2;0:1). Tore: Tratting (13.), Regier (23.); bzw. Draschkowitz (5.), Nageler (36./PP, 52./PP). Zuschauer: 2200; Schiedsrichter: Schimm.

 

(Quelle: S24)

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