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Eishockey: Zwei Salzburg-Siege in der Steiermark

Das Farmteam der Red Bulls Salzburg feierte Auswärts in Zeltweg einen 7:0-Kantersieg. Die Eisbären aus Zell am See setzten sich gegen Kapfenberg erst im Penaltyschießen durch.

Mit dem 7:0-Sieg der Jungbullen in der Steiermark bleibt der EV Zeltweg zu Hause weiter sieglos. Wieder mit dem Kanadie Remi Royer im Team sowie mit jenen Farmteamspielern, die auch regelmäßig im Bundesligateam zum Einsatz kommen, zeigten die Mozartstädter tolles Eishockey.

Das erste Drittel verlief ausgeglichen, erst im Mittelabschnitt legten die Salzburger mit drei Toren den Grundstein für den Sieg. Drei weitere Tore im letzten Drittel fixierten den 7:0-Sieg.

Für die Eisbären war es gegen Kapfenberg das erwartet schwere Spiel, die Pinzgauer setzten sich im Penalyschießen durch.

Ohne den verletzten Topscorer Jari Suorosa traten die Eisbären in Kapfenberg an, die Verteidiger Marcell Wurzer und Albert Fersterer wurden von Trainer Tom Pokel kurzerhand zu Stürmern umfunktioniert.

Kapfenberg begann druckvoll und nutzte das erste Powerplay (Alexander Mellitzer saß wegen Hakens auf der Strafbank) bereits in der dritten Spielminute durch Verteidiger Michael Mana zur 1:0-Führung. Drei Minuten vor Ende des ersten Drittels nutzte Thomas Schwab ein Powerplay zum 1:1-Ausgleich.

Im Mittendrittel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild, die Steirer bestimmten das Spiel. Vier Minuten nach Wiederanpfiff stellte Stefan Wiedmaier auf 2:1 für Kapfenberg. Kurz darauf erzielte Ralph Schabauer den erneuten Ausgleich. Chanse Fitzpatrick egalisierte erneut den Spielstand, nachdem die Steirer auf 3:2 gestellt hatten. Noch im selben Drittel stellten die Eisbären sogar auf 4:3.

Im letzten Spielabschnitt drückte der KSV auf den Ausgleich. Zunächst ließen sie noch ein Überzahlspiel ungenützt, doch in der 48. Minute besorgte KSV Verteidiger Daniel Gasser das 4:4. In der Folge blieben viele Chancen auf Seiten der Heimischen ungenützt, spätestens bei Markus Seidl war Endstation. Die Eisbären retteten sich mit Mühe in die Verlängerung.

In der Overtime bot sich plötzlich ein anderes Bild, die Eisbären machten das Spiel und suchten die Entscheidung. Gute Möglichkeiten wurden jedoch ausgelassen und so brachte das Penaltyschießen die Entscheidung. Das entscheidende Tor erzielte Daniel Nageler.

EV Zeltweg - EC Red Bull Salzburg 0:7 (0:1, 0:3, 0:3). Tore: Friedl, Ecker, Unterweger, Ullrich (2), Fischer, Feichtner.

Kapfenberg Icetiger - EK Zell am See - Die Eisbären 4:5 n.P. (1:1, 2:3, 1:0, 0:0, 0:1). Tore: Mana, Pollross, Ruckay, Gasser; bzw. Schwab, Schabauer, Fitzpatrick, Rud, Nageler (entscheidender Penalty).

1. Zell am See 7601001036:20+1617

2. Lustenau

7502001028:23+5143. Dornbirn7403000130:19+11134. Kapfenberg7304000121:25-4105. Red Bull Farmteam7304000029:18+1196. Feldkirch7304000022:27-597. Zeltweg7304000022:29-798. Bregenzerwald7106000017:44-273
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.06.2019 um 05:49 auf https://www.salzburg24.at/archiv/eishockey-zwei-salzburg-siege-in-der-steiermark-59605687

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