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Eisl: "Landesweites Gesamtkonzept für Tierverwahrung erforderlich"

Landesrat Eisl soll ein Gesamtkonzept mit allen betroffenen Einrichtungen, den zuständigen Behörden sowie den Landtagsfraktionen erarbeiten, forderte am Donnerstag Landtagsabgeordnete und SPÖ-Tierschutzsprecherin Hilde Eisl in einer Aussendung.

Die Tierheime und die Verwahrstellen in Stadt und Land Salzburg platzen aus allen Nähten. Die  Anzahl der Fundtiere hat sich in den letzten drei Jahren von 558 im Jahr 2007 auf 1.048 im Jahr 2009 verdoppelt. Dementsprechend haben sich die Kosten erhöht ? von 85.000 Euro im Jahr 2007 auf 254.000 Euro im Jahr 2009. "Allein diese Ziffern hätten Landesrat Eisl längst zum Handeln veranlassen müssen", sagt SPÖ-Tierschutzsprecherin LAbg. Hilde Eisl, für die diese Entwicklung seit Jahren absehbar ist. Vorkommnisse, wie im Tierheim Salzburg würden diese Situation noch verschärfen und führen klar vor Augen, dass Probleme auf die lange Bank geschoben wurden. "Es fehlt ein klares, landesweites Gesamtkonzept? so SPÖ-Tierschutzsprecherin LAbg. Hilde Eisl anlässlich der Diskussionen rund um das Tierheim in der Stadt Salzburg. "Die Organisation des Tierheims nach den Vorkommnissen auf vollkommen neue Beine zu stellen ist zwar ein richtiger Schritt, kann aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein."

Bereits im Jahr 2007 habe sie vor einer möglichen Überfüllung der Tierheime gewarnt, so LAbg. Hilde Eisl. Schon damals sei klar gewesen, dass Tierärzte oder die Tierrettung regelmäßig als Verwahrer einspringen müssen. "Ich habe damals schon von Landesrat Eisl gefordert, sich mit den Verantwortlichen an einen Tisch zu setzten, eine Bestandsaufnahme sowie eine darauf basierende seriöse Beurteilung über die notwendigen Verwahrungsplätze und sonstigen Maßnahmen zu machen. Leider ist bis jetzt nichts passiert, außer, dass sich die Probleme weiter verschärft haben." 

Die Ankündigung von Landesrat Eisl das Tierheim Hallein auszubauen und 48 zusätzliche Plätze für Katzen zu schaffen, sei ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch werde die Aufstockung in Hallein allein nicht reichen, ist Hilde Eisl überzeugt. "Sepp Eisl ist gefordert, gemeinsam mit allen betroffenen Einrichtungen, den zuständigen Behörden, sowie den Landtagsfraktionen, ehest möglich ein fundiertes Gesamtkonzept für Salzburg, zum Wohle der Tiere vorzulegen", so Hilde Eisl.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 24.08.2019 um 01:15 auf https://www.salzburg24.at/archiv/eisl-landesweites-gesamtkonzept-fuer-tierverwahrung-erforderlich-59184124

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