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Elisabethstraße: Raubüberfall auf Bank

Nach einem bewaffneten Banküberfall auf eine Raika-Filialie im Salzburger Stadtteil Itzling am Donnerstag ist die Polizei am Nachmittag einem konkreten Verdacht nachgegangen.

Aufgrund der Bilder aus der Überwachungskamera sollen Justizmitarbeiter den Täter erkannt haben. Der Verdächtige stammt aus dem nördlichen Flachgau. Er ist wegen eines Drogendeliktes amtsbekannt.

Bankräuber vor kurzem aus Haft entlassen

Ermittler haben den Mann ausgeforscht. Er wurde offenbar erst vor kurzem aus der Haft entlassen. Ob er zu dem Überfall befragt oder auch schon festgenommen worden ist, dazu äußerte sich die Polizei gegenüber der APA nicht. Der Flachgauer soll auch noch einen Bruder haben, der ihm ähnlich sieht.

Täter bedrohte Angestellte mit Messer

Bei dem bewaffneten Raubüberfall auf eine Raika-Filiale im Salzburger Stadtteil Itzling am Donnerstagvormittag hat ein maskierter Räuber einen Geldbetrag in bisher unbekannter Höhe erbeutet. Der Mann bedrohte eine Angestellte mit einem Küchenmesser. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Räuber bei Banküberfall "ruhig"

Der Täter betrat um 8.47 Uhr die Bank in der Elisabethstraße Nummer 38. Ersten Informationen zufolge waren drei Mitarbeiter, aber keine Kunden anwesend. Seine Forderung nach Geld hat der etwa 25 Jahre alte, korpulente Mann noch mit dem Messer untermauert. Er ist bei dem Überfall laut Polizei relativ ruhig vorgegangen.

Beute nach Banküberfall in Plastiksack eingepackt

Die Beute nahm der Täter in einem Plastiksack mit. "Er ist zu Fuß stadtauswärts geflüchtet und wurde dabei kurz von einem Zeugen gesichtet. Etwa hundert Meter von der Bank entfernt hat er seine Oberkleidung weggeworfen", schilderte Polizeisprecher Anton Schentz. Es handle sich um weiße Handschuhe, einen dunklen Nylonstrumpf und ein langärmeliges schwarzes T-Shirt oder Pullover. Die sichergestellten Textilien werden auf biologische Spuren untersucht.

Überwachungskamera liefert gute Bilder

Die Überwachungskamera der Bankfiliale "hat äußerst gute Fotos geliefert", sagte Schentz. Der Räuber war noch mit einer braunen, dreiviertellangen Sommerhose bekleidet. Er trug zudem schwarze Sportschuhe mit weißen Streifen und Schuhbändern. Die Bilder wurden noch am Vormittag ausgewertet und veröffentlicht.

Erste heiße Spur war negativ

Ein Zeugenhinweis brachte die Ermittler auf eine erste Spur, die jedoch negativ war. In Tatortnähe wurde ein silberfarbener BMW mit Braunauer Kennzeichen beobachtet. Polizisten stoppten den Wagen zweieinhalb Stunden nach dem Überfall im Bereich Riedersbach in Oberösterreich. "Der Lenker hat eindeutig nachweisen können, dass er mit der Tat nichts zu tun hat", erläuterte der Polizeisprecher.

Banküberfall am 20. April

Erst am 20. April war in der Salzburger Altstadt eine Volksbank-Filiale in der Münzgasse überfallen worden. Der Täter hatte ebenfalls Geld erbeutet und wurde bisher noch nicht gefasst. Er hatte zwei Mitarbeiterinnen mit einer Pistole bedroht. Nach dem Coup warf der etwa 30 Jahre alte Mann ebenfalls in der Nähe des Tatortes Kleidungsstücke weg. Die Polizei fand damals auch eine Perücke mit langen, schwarzen Haaren. (APA)
(Quelle: S24)

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