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Erste Bilanz der Hotline zur Blauzungenkrankheit

“Die Todesursache jener Eugendorfer Kuh, die in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt des medialen Interesses stand, war ein Leberschaden”, so Landesveterinärdirektor HR Dr. Josef Schöchl.

“Das hat nun auch der offizielle Befund ganz klar bestätigt. Ein Zusammenhang mit der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ist nicht gegeben”, soSchöchl weiter.

Rund 30 Anrufer haben am ersten Tag die auf Initiative von Landesrat Sepp Eisl eingerichtete Hotline der Landesveterinärdirektion zur Blauzungenkrankheit kontaktiert. “Konsumenten wollten vorwiegend wissen, ob es im Fleisch oder in der Milch Rückstände von der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit gibt. Das können wir hundertprozentig ausschließen”, so Schöchl. Weder die Krankheit selbst noch die Impfung stellen eine Gefahr für die Menschen dar. Weiters haben Landwirte angerufen, die sich über die Konsequenzen einer Nichtimpfung informiert haben. “Eine Nichtimpfung hat mehrere Folgen: Zum einen sind nichtgeimpfte Tiere stark gefährdet, sich mit der Blauzungenkrankheit anzustecken. Zum anderen bedeutet das, dass diese Tiere nicht mehr frei gehandelt werden können, also massive wirtschaftliche Verluste für die Bauern”, so Schöchl. Weitere Fragen gab es nach dem Prozedere, sollten Impfschäden auftreten, und nach den Auswirkungen für den Bio-Status einzelner Höfe. “Zum Prozedere ist klar zu sagen, dass bei Auftreten von Krankheitssymptomen unterschiedlichster Art der Amtstierarzt zu kontaktieren ist. Dieser kümmert sich dann um die Befundung, damit rasch festgestellt werden kann, woran das Tier erkrankt ist. Eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit gefährdet den Bio-Status von Biobauern nicht!”

 

 

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.09.2019 um 12:18 auf https://www.salzburg24.at/archiv/erste-bilanz-der-hotline-zur-blauzungenkrankheit-59608258

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