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Erste Reaktion von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller

Salzburg – Bei der Nationalratswahl hätten die Wähler der Regierung einen Denkzettel verpasst, meinte Salzburgs SP-Landesparteivorsitzende Landeshauptfrau Gabi Burgstaller.

“Die SPÖ und ÖVP haben wahrlich keinen Grund zum Feiern.” Die SPÖ solle Regierungsarbeit übernehmen und nicht in die Opposition gehen, so Burgstaller. Die letzte Regierung hätte verabsäumt zu arbeiten und viel zu viel gestritten. Die Nationalratswahl sei auch eine “klare Absage am schlechten politischen Stil der letzten Monate” gewesen, so Burgstaller. Wichtig sei nun, dass alle Parteien vernünftig miteinander reden. Außerdem müssten die von der SPÖ gegebenen Wahlversprechen eingehalten werden. Nun gelte es “zu arbeiten und nicht streiten”, unterstrich die Salzburger SP-Chefin. Das für die Freiheitlichen so großartige Wahlergebnis und Vertrauen der Wähler ist eine “Watschen” für die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP, sagte der Salzburger FPÖ-Landesparteibobmann Klubobmann Karl Schnell. Die Wähler hätten vor allem aus Protest FPÖ und das BZÖ ihre Stimmen gegeben. Eine zukünftige schwarz-blaue-orange Regierung schließt Schnell dezidiert aus. “SPÖ und ÖVP werden weiterhin so unsäglich werden, dass die Freiheitlichen zukünftig noch zulegen werden.” Die ÖVP werde sich erst erholen, “wenn ihr Filialleiter in Kärnten (BZÖ-Chef Jörg Haider, Anm.) Bundesparteiobmann wird”, meinte Schnell. Für Salzburg hoffe er, dass sie ein zweites Mandat im Nationalrat bekommen – “das wäre ein Riesenerfolg”.

(Quelle: S24)

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