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Europas Regionen suchen nach Rezepten gegen die Wirtschaftskrise

Salzburg – Bereits zum fünften Mal ist Salzburg Schauplatz der Konferenz Europäischer Regionen und Städte (KERS), die vom Institut der Regionen Europas (IRE) veranstaltet wird. Unter dem Motto “Politik trifft Wirtschaft” werden von Sonntag bis Dienstag Spitzenvertreter der europäischen Städte und Regionen sowie Experten und Vertreter auf EU- und Bundesebene in der Mozartstadt erwartet. Insgesamt 230 Teilnehmer haben sich angemeldet.

Mehr als 90.000 lokale und regionale Gebietskörperschaften in der Europäischen Union beschäftigen direkt 18 Millionen Menschen und sind für zwei Drittel der öffentlichen Gesamtausgaben zuständig. Dies bedeutet ein großes Potenzial für Innovation und Wandel. Am ersten Konferenztag widmet sich ein Expertenforum im Heffterhof der Frage, wie Kleine und mittlere Unternehmen die Wirtschaftskrise meistern können. Europaparlamentarier Paul Rübig (V) übernimmt dafür die Moderation.

Die offizielle Eröffnung findet am Montag im Kongresshaus statt, bei der Ex-Landeshautmann Franz Schausberger (ÖVP), Vorsitzender des IRE-Stiftungsvorstandes, Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer (ÖVP), der Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank Matthias Kollatz-Ahnen und Nationalratsabgeordneter Wilhelm Molterer (ÖVP) Statements abgeben werden. Der Vizepräsident der EU-Kommission Jacques Barrot wird sich per Videoschaltung an die Teilnehmer wenden.

Die anschließende Podiumsdiskussion steht unter dem Hauptthema “Europäische Regionen und Städte und die Wirtschaftskrise”. Danach sind vier Workshops zu Teilaspekten vorgesehen. Am Dienstag findet in der Wirtschaftskammer ein wissenschaftliches Symposion statt, das der Frage nachgeht, ob Regionalisierung den Nationalstaat aushöhlt oder stärkt.

(Quelle: S24)

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