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Europas Unis denken in Salzburg über Finanzierungsmöglichkeiten nach

Der Ruf der Universitäten nach mehr Geldmitteln ist kein österreichisches Phänomen. In vielen europäischen Ländern leiden die Hochschulen unter Kürzungen ihrer Budgets, steigenden Studierendenzahlen und der Finanzkrise. Der Europäische Hochschulverband (EUA) hält angesichts dieser brennenden Fragen vom 11. bis 12. Juni in Salzburg sein erstes Funding Forum ab.

Die Tagung solle unter anderem eine Gesamtschau über unterschiedliche Finanzierungsmodelle für Bildung liefern, sagte Erich Müller, Vizerektor an der Universität Salzburg, zur APA. Er hat an der Vorbereitung der Tagung mitgewirkt. Ziel sei es, Erfahrungen auszutauschen, Best Practice Modelle für die Hochschulfinanzierung herauszufiltern und damit Impulse für die weitere Diskussion zur Förderpolitik zu geben, erläuterte Müller. Interessant werde der Überblick sein, welche Auswirkungen die Wirtschafts- und Finanzkrise auf die europäischen Universitäten habe. Zum Funding Forum werden rund 200 Teilnehmer aus ganz Europa erwartet. Vertreter der Hochschulen sind ebenso darunter wie Studierende, Behörden und öffentliche und private Geldgeber im Universitäts- und Forschungsbereich. Die European University Association (EUA) ist der größte Verband europäischer Hochschulen und nationaler Rektorenkonferenzen und damit ein Sprachrohr für deren Anliegen. Ziel der EUA ist es, die Entwicklung eines einheitlichen europäischen Hochschul- und Forschungsraums zu fördern.

(Quelle: S24)

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