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EUROSUR soll Flüchtlinge in Seenot retten

Das EU-Grenzüberwachungssystem EUROSUR nimmt kommenden Montag seine Arbeit auf. EUROSUR soll beitragen, über das Mittelmeer nach Europa kommende Flüchtlinge in Seenot zu retten. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström erklärte am Freitag, damit werde es möglich sein, weitere Flüchtlingstragödien im Mittelmeer zu vermeiden.

Gleichzeitig könnten mit Drogen beladene Schnellboote gestoppt werden. Dabei komme es vor allem auf einen raschen Infoaustausch und ein koordiniertes Vorgehen der nationalen und der europäischen Stellen an.

Die Inbetriebnahme von EUROSUR erfolgt schrittweise ab 2. Dezember zunächst mit den 18 an den Süd- und Ostgrenzen der EU gelegenen Mitgliedsländern und dem assoziierten Schengen-Land Norwegen. Die übrigen elf EU-Länder und assoziierten Schengen-Staaten sollen EUROSUR ab Dezember 2014 beitreten.

Das Rückgrat von EUROSUR bilden "nationale Koordinierungszentren", über die die für die Grenzüberwachung zuständigen nationalen Stellen - Grenzschutz, Polizei, Küstenwache oder Marine - zusammenarbeiten und ihre Maßnahmen miteinander absprechen. Die bereits bestehende EU-Grenzschutzagentur FRONTEX spielt eine wichtige Rolle bei der Erstellung und Analyse des "europäischen Lagebildes" und ermöglicht die Aufdeckung von veränderten Routen oder neuen Methoden krimineller Netze.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.05.2019 um 05:27 auf https://www.salzburg24.at/archiv/eurosur-soll-fluechtlinge-in-seenot-retten-44345584

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