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Fingierte Unfälle: Bande betrog Versicherungen um 200.000 Euro

Mehr als 200.000 Euro Schaden hat eine kriminelle Bande zwischen April 2009 und Dezember 2011 mit Versicherungsbetrügereien verursacht. Auch in Salzburg war die Bande aktivn, wie die Polizei mitteilte. Zwei Hauptverdächtige sind in Haft, 20 weitere Personen wurden angezeigt.

Die Verdächtigen täuschten laut einer Aussendung der Polizei Verkehrsunfälle vor und kassierten mit fingierten Schadensmeldungen die entsprechende Summe von den Versicherungen. 

Unfall mit Bus in der Stadt Salzburg fingiert

Die Unfälle wurden auf verschiedenste Arten fingiert: Die Verdächtigen fuhren mit den Fahrzeugen gegen Bäume, rammten sich gegenseitig oder provozierten im Straßenverkehr Unfälle. Sogar ein Bus der Stadt Salzburg wurde in einen fingierten Zwischenfall hineingezogen. Um eine höhere Versicherungssumme zu kassieren, wurden zudem die Tachostände an den Fahrzeugen beträchtlich nach unten korrigiert. Die beschädigten Pkw verkauften sie dann an ahnungslose Privatpersonen weiter.

Zwei Verdächtige in U-Haft, 20 weitere Personen angezeigt

Die beiden Hauptverdächtigen gingen der Polizei schließlich nach umfangreichen Ermittlungen ins Netz. Sie dürften die Taten organisiert haben und von den Betrügereien auch ihren Lebensunterhalt bestritten haben. 20 weitere Personen wurden angezeigt.

Bande nicht nur in Österreich aktiv

Die Bande war nicht nur in Österreich, sondern auch in den Staaten des ehemaligen Jugoslawien aktiv. Es wurden mehrere Versicherungsanstalten geschädigt. (APA)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 07.05.2021 um 06:07 auf https://www.salzburg24.at/archiv/fingierte-unfaelle-bande-betrog-versicherungen-um-200-000-euro-59338291

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