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Fliegerbomben-Verdachtspunkt wird in der Stadt Salzburg freigelegt

Salzburg-Stadt – Bei Arbeiten für den Bau des dritten Gleises in der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofes ist ein bisher nicht bekannter Bomben­verdachtspunkt festgestellt worden.

Demnach liegt in viereinhalb Meter Tiefe ein Metallteil, “das die Größe einer Fliegerbombe haben könnte”, erläuterte ÖBB-Sprecher Johannes Gfrerer der APA. Die verdächtige Stelle soll ab Samstag, 11. Juli, von einer Munitionsbergungsfirma freigelegt werden.Wenn es sich tatsächlich um gefährliches Kriegsrelikt handelt und die Bombe vom Entminungsdienst entschärft werden muss, sind vermutlich am Vormittag des 12. Juli eine Evakuierung der Anrainer und Straßensperren im Umkreis von 200 Meter erforderlich. Das ist das Ergebnis einer Einsatzbesprechung vom Mittwoch.

Rund zehn Meter vom Plainstraßenviadukt entfernt wurde vor der Anbringung von Spundwänden vorsorglich das Erdreich mit einem Metalldetektor abgesucht und das unbekannte Objekt entdeckt. Die Wahrscheinlichkeit einer Bombe wird von Experten allerdings als eher gering eingeschätzt. Sehr gering ist aufgrund von Messungen die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Bombe mit gefährlichem Langzeitzünder handelt, berichtete Gfrerer.

Die ÖBB kennen am Gelände des Salzburger Hauptbahnhofes 22 Bombenverdachtspunkte, wovon bereits 16 sondiert worden sind. Im nächsten Jahr werden zwei Punkte beim Gleisbereich südwestlich des Nelböck-Viadukts untersucht und vier teilweise sondierte Verdachtsstellen im Bahnsteigbereich freigelegt. 2014 soll der Bahnhofsumbau abgeschlossen sein.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.05.2021 um 09:34 auf https://www.salzburg24.at/archiv/fliegerbomben-verdachtspunkt-wird-in-der-stadt-salzburg-freigelegt-59621329

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