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Fünfköpfige Diebesbande richtete in OÖ. über 50.000 Euro Schaden an

Die oberösterreichische Polizei hat am Freitag die Ausforschung einer fünfköpfigen Diebesbande bekanntgegeben. Sie wirft den Mitgliedern vor, 75 Straftaten verübt und über 50.000 Euro Schaden angerichtet zu haben.

Bei den mutmaßlichen Tätern soll es sich um einen 34-jährigen Arbeitslosen, einen 27-jährigen Hilfsarbeiter, dessen Bruder - einen 28-jähriger Bauarbeiter -, eine 23-jährige Angestellte und einen 25-jähriger Monteur, alle aus dem Bezirk Ried im Innkreis, handeln. Sie werden unter anderem verdächtigt, zwischen November 2010 und dem heurigen April in 40 Fällen insgesamt elf Tonnen Buntmetall - vorwiegend Kupfer - gestohlen haben. Die Beute verkauften sie an verschiedene Schrotthändler in Oberösterreich und Bayern.

Diesel aus Baumaschinen gestohlen

Außerdem pumpten sie elfmal insgesamt rund 500 Liter Diesel aus fremden Baumaschinen. Zudem sollen sie für den Diebstahl von zwei Motocross-Motorrädern im Wert von mehr als 15.000 Euro im August des vergangenen Jahres verantwortlich sein. Diese konnten die Ermittler noch in einer Garage sicherstellen und wieder dem rechtmäßigen Besitzern übergeben. Darüber hinaus sollen noch Sachbeschädigungen, Nötigungen, Urkundenunterdrückungen und gefährliche Drohungen auf das Konto der fünf gehen.

27-Jährigen in Justizanstalt eingeliefert

Der 27-jährige Hilfsarbeiter wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in die Justizanstalt in Ried im Innkreis eingeliefert. Die weiteren Beschuldigten werden auf freiem Fuß angezeigt. (APA)
(Quelle: S24)

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