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Gartenarbeit im Herbst: 400 Verletzte

Im Herbst heißt es für etwa drei Millionen Hobbygärtner in ganz
Österreich: Endspurt bei der Gartenarbeit. Ein Drittel aller Unfäller der ganzjährigen Gartenarbeit passiert dabei im Herbst. Häufigste Unfallsursache sind Stürze, wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit mitteilte.

Im Jahr 2008 verletzten sich in Österreich in den Monaten September, Oktober und November rund 5.000 Menschen bei Arbeiten im eigenen Grün so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, pro Tag sind das etwa 55 spitalsbehandelte Patienten.

400 Verletzte fordert jährlich die herbstliche Gartenarbeit in Salzburg. Mehr als die Hälfte der Unfälle im Herbst sind auf Stürze zurückzuführen, z.B. von der Leiter oder durch Ausrutschen auf feuchtem Boden. Typische Gartenarbeiten in derHöhe, die im Herbst anfallen, sind Baumschnitt und Obsternte. dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass die Leiter einen sicheren Stand hat, sagt  Rainer Kolator, Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.

Im Herbst 2008 mussten rund 41 Prozent auf Grund von Knochenbrüchen behandelt werden. Das Hantieren mit Gartenscheren verursachte häufig offene Wunden etwa 17 Prozent, in einigen wenigen Fällen kam es gar zu Amputationen. Äußerst wichtig ist es genügend Zeit für die Arbeit im garten einzuplanen. Mangelnde Konzentration und Ablenkung machen ein Drittel der Unfallsursache aus, weiß  Kolator.

Weiters ist es wichtig bei der Gartenarbeit den Rücken zu schonen. Bei Arbeiten wie dem Einsammeln von Laub oder Ästen sollte man beim Aufheben stets auf einen geraden Rücken achten. Im Allgemeinen sollte bei Arbeiten die den Rücken beanspruchen ruckartige Bewegungen vermieden werde, rät Rainer Kolator.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 07.05.2021 um 10:06 auf https://www.salzburg24.at/archiv/gartenarbeit-im-herbst-400-verletzte-59626375

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