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Gerlinde Kaltenbrunner zurück im Basislager: "Lebenstraum erfüllt"

"Ich bin überglücklich, dass mein Lebenstraum endlich in Erfüllung gegangen ist mit der Besteigung des K2." Das hat die oberösterreichische Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner Donnerstagnachmittag bei ihrer Rückkehr im Basislager am Fuße des zweithöchsten Berges der Welt gesagt.

Die 40-Jährige hatte am Dienstag den 8.611 Meter hohen Eisriesen gemeistert und damit als erste Frau alle 14 Achttausender ohne zusätzlichem Sauerstoff erklommen.

"Im Moment bin ich einfach nur müde, es waren zehn anstrengende Tage am Berg", meinte Kaltenbrunner bei einer telefonischen Pressekonferenz direkt aus dem Basislager. Voller Freude und Zufriedenheit blickte die Alpinistin aus Spital am Phyrn, die mittlerweile aber im Schwarzwald lebt, auf die vergangenen Tage zurück. Die Momente auf dem Gipfel des K2, an dem sie in der Vergangenheit bei drei Expeditionen und insgesamt sechs Aufstiegsversuchen gescheitert war, sind unvergesslich: "Die letzten Schritte dahin zu machen - es hat wirklich alles geleuchtet - man sieht in alle Richtungen. Das war ein majestätischer und ergreifender Moment für mich", so Kaltenbrunner.

Am Donnerstagvormittag hatte ihr deutscher Ehemann Ralf Dujmovits die 40-Jährige und ihre drei Bergkollegen noch vor dem Basislager "überglücklich in Empfang" genommen. In den kommenden Tagen steht die Rückreise auf dem Programm.

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(Quelle: S24)

Aufgerufen am 01.03.2021 um 09:07 auf https://www.salzburg24.at/archiv/gerlinde-kaltenbrunner-zurueck-im-basislager-lebenstraum-erfuellt-59253121

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