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Glasvegas als Pop-Terroristen

Die Schotten von Glasvegas wurden letzte Woche beim Tourstopp in München unsanft geweckt, als Sicherheitskräfte mit vorgehaltener Waffe den Tourbus der Band stürmten.

Wie Musikmarkt.de berichtet, hatte der Tourbus um die Mittagszeit im Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt geparkt – genauer gesagt, direkt vor dem Nobelhotel Mandarin Oriental. Pech für die Band: Hier residierte zu dem Zeitpunkt der georgische Präsident Michail Saakaschwili, der die honorarkonsularische Vertretung Georgiens in München eröffnet hatte, und verständlicherweise immer unter besonderem Schutz steht.

Da Saakaschwilis Sicherheitsdienst offenbar in dem Tourbus ein kriminelles Fahrzeug mit potenziellen Entführern sah, wurde der kurzerhand mit vorgehaltener Waffe gestürmt, und die Glasvegas-Jungs und -Mädel aus den Schlafkojen gezerrt und durchsucht.

Aber bald verstanden auch die Securities, dass die vielleicht etwas rauh aussehenden jungen Leute mit Entführung nix am Hut haben, sondern einfach nur ein bisschen schlafen wollten. Daraufhin wurde der Band erlaubt, im Bus zu bleiben, bis der Politiker das Hotel verlassen hatte.

Das Glasvegas-Konzert am selben Abend soll, im Vergleich zu den morgendlichen Ereignissen, ziemlich chillig gewesen sein.

Glasvegas – “Daddy’s Gone”

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 04.03.2021 um 02:43 auf https://www.salzburg24.at/archiv/glasvegas-als-pop-terroristen-59605933

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