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Handball: UHC 1 kommt mit blauen Auge davon

Beim ersten Spieltag der Salzburger Handball- Landesliga blieben die großen Sensationen zwar aus, dennoch gab es einige Überraschungen.

UHC 2, der amtierende Vizemeister, unterlagen zum Auftakt ATSV Hallein, dafür machten Sommerauer und Co danach im „Bruderduell” dem Titelverteidiger UHC 1 das Leben schwer. Am Ende siegte UHC 1 knapp 21:20.

Nach zwei Spielen liegt ATSV Hallein auf dem ersten Tabellenplatz. Ebenfalls vier Punkte hat UHC1, die aber aufgrund einer schlechteren Tordifferenz auf Platz zwei liegen.

UHC 2 – ATSV Hallein 18:19 (9:7)Vor der Pause präsentierten sich Sommerauer und Co. noch in der Vorjahresform und zogen auf 8:4 davon, doch bereits zur Halbzeit war der Vorsprung auf zwei Tore geschrumpft (9:7). Eine Vorentscheidung fiel unmittelbar nach der Pause, als die Tennengauer ob der miserablen Wurfausbeute des UHC 2 das Spiel innerhalb von fünf Minuten drehten (aus UHC-Sicht von 9:7 auf 10:12). Diesem Zwei-Tore-Rückstand lief der UHC 2 dann bis zum Schluss hinterher, kam in der letzten Minute sogar noch zweimal (!) in Ballbesitz, doch ein Fehlpass von Melchhammer bzw. ein Fehlwurf von Pac besiegelten die Niederlage.

UHC 1 – SHC 22:12 (12:5)Wie so oft wechselten sich beim ohne den weiter erkrankten Dominik Feichtinger angetretenen UHC 1 Licht und Schatten. In der Abwehr kam die „Erste” des UHC gegen den SHC nur selten in Bedrängnis, dafür strotzte das Angriffsspiel vor technischen Fehlern. Im Konter waren Schnöll und Co. zwar immer wieder erfolgreich, aber es gelang dem UHC 1 kaum, sich im Positionsangriff mit Tempohandball zwingende Chancen herauszuspielen – ein Spiegelbild der durchwachsenen Saison in der Oberösterreichischen Landesliga, wo solche Spiele in der Regel verloren werden. Lichtblick: Der seit Herbst 2008 krankheitsbedingt außer Gefecht gesetzte Daniel Röse feierte am Kreis ein gelungenes Comeback.

ATSV Hallein – SHC 27:16 (10:7)Im Duell jener beiden Teams, welche in Ermangelung von Nachwuchsspielern nach wie vor mit ihren altgedienten Routiniers aktiv sind, hatten die Tennengauer – was die individuelle Qualität anbelangt – das deutlich bessere Spielermaterial zur Verfügung. Der Sieg war somit auch in dieser Höhe verdient.

UHC 2 – UHC 1 20:21 (10:12)Nach einer 6:1-Führung des UHC 1 schien bereits alles klar, doch UHC 2 bewiesen Kampfgeist und hatten im ehemaligen Bundesliga-Goalie Christian Rinnerthaler besonders nach der Pause einen starken Rückhalt. Die fortgesetzte Schwäche im Angriffsspiel ließ den Vorsprung des UHC 1 bis zur Halbzeit auf zwei Tore schrumpfen, danach bot die „Erste” mehr Krampf als Kampf. Väter des Sieges waren letztlich zwei Linkshänder in den Reihen des UHC 1 -Christian Schnöll, der vom Flügel auf den Aufbau wechselte und unermüdlich für Druck sorgte, sowie Armin Musija, der auf den rechten Flügel rotierte und mit einem wunderschönen „Wuzler” aus eigentlich unmöglichem Winkel wenige Sekunden vor Schluss den 21:20-Siegtreffer erzielte. Das bislang wichtigste Tor des gebürtigen Bosniers für den UHC 1.

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 07.05.2021 um 12:41 auf https://www.salzburg24.at/archiv/handball-uhc-1-kommt-mit-blauen-auge-davon-59610613

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