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Handball: UHC verpasste als Sechster das Play-off

Mit einer ansprechenden Gesamtleistung, aber letztlich ohne zählbaren Erfolg (25:30 gegen Wels-Lambach), beendete der UHC den Grunddurchgang in der OÖ-Landesliga.

Im Gegensatz zum Auswärts-Debakel (20:46) hielten die Salzburger die Partie diesmal über weite Strecken offen. Am Ende setzte sich der Tabellenzweite Wels/Lambach verdient durch. “Spielerisch waren wir ebenbürtig, aber die vielen technischen Fehler und unnötigen Ballverluste im Angriff haben uns wieder einmal das Genick gebrochen”, so UHC-Coach Herbert Wagner nach der Begegnung.

“Da wäre mehr drin gewesen”, dachten sich auch die Salzburger Spieler, vor allem der herausragende UHC-Goalie Wolfgang Lichtenegger (im Bild), der oft mehrere Minuten lang ohne Gegentreffer geblieben war.

Doch anstatt in diesen Phasen vorne die Tore zu machen, unterliefen seinen Mitspielern Fehler um Fehler, sodass die Angriffs-Schwächen der ohne ihren Topwerfer Adrian Röthig angereisten Oberösterreicher nicht zur entscheidenden Aufholjagd genutzt wurde. Im Gegenteil: Zumeist waren es die Welser, die nach solchen “Durchhänger”-Phasen schneller wieder ins Spiel fanden und ein gefälliges Konterspiel aufzogen. 

Warum es trotzdem kein “UHC-Spiel zum Vergessen” war? Weil unter kräftiger Mithilfe des wieder genesenen Spielmachers Dominik Feichtinger zwischendurch auch wieder ordentlich im Angriff gewirbelt wurde und die Salzburger ihre Fans in solchen Momenten für den in den letzten Wochen oft gebotenen „Standhandball” entschädigten.

Leider lagen “Genie” und “Wahnsinn” in diesem Spiel beim UHC nahe beieinander, und wären die Gäste nicht gleich nach der Pause von drei Toren auf acht Tore Vorsprung davongezogen (von 13:16 auf 14:22), hätte es für Wels/

Lambach noch eine Zitterpartie werden können. So kontrollierten die Gäste das Spiel, warteten geduldig auf weitere UHC-Fehler im Angriff und setzten – wie giftige Nadelstiche – immer genau dann einen ihrer schnellen Konter, wenn sich der UHC wieder tapfer auf vier Tore herangekämpft hatte.

Der Grunddurchgang in der Oberösterreichischen Landesliga ist damit beendet. Als Sechster trifft der UHC Salzburg im unteren Play-off auf die Mannschaften von SG Linz/Neue Heimat, Eferding, SG Urfahr und Union Vöcklabruck. Zum ersten Mal seit der langjährigen Teilnahme an der Oberösterreichischen Landesliga hat der UHC Salzburg heuer das Meister-Play-off der vier Top-Teams verpasst.

OÖ-Landesliga: UHC Salzburg – SG Wels/Lambach 25:30 (13:16). UHC-Kader (Tore): Feichtinger (9), Zeppezauer (7), Röse (3), Runer (2), Schnöll, Danter, Musija, Wiederkehr (alle 1), Wagner, Mitter; Tor: Lichtenegger (1. – 30., 38. – 60.), Manhart (31. – 37.).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

SK Pastl-Traun

16/16

14

0

2

566:406

160

28:4

 

2

SG Wels/Lambach

16/16

13

1

2

556:428

128

27:5

 

3

ASKÖ Urfahr 1

16/16

11

1

4

533:412

121

23:9

 

4

Union Edelweiß 1b

16/16

11

0

5

565:442

123

22:10

 

5

SG Linz/Neue Heimat

16/16

9

0

7

469:409

60

18:14

 

6

UHC Salzburg

16/16

6

0

10

432:455

-23

12:20

 

7

HC Eferding

16/16

3

0

13

400:540

-140

6:26

 

8

SG Urfahr

16/16

2

0

14

359:578

-219

4:28

 

9

Union Vöcklabruck

16/16

2

0

14

364:574

-210

4:28

 Quelle: UHC Salzburg

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 06.05.2021 um 11:34 auf https://www.salzburg24.at/archiv/handball-uhc-verpasste-als-sechster-das-play-off-59613046

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