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Steyr: Wohnhäuser durch Hangrutsch beschädigt

In der oberösterreichischen Stadt Steyr ist Medienberichten zufolge ein Hang ins Rutschen geraten.

An zwei Häusern traten dadurch derart starke Risse im Mauerwerk auf, dass sie auf Anweisung des Magistrats geräumt werden mussten. Einer fünfköpfigen Familie droht dadurch der Verlust ihres Eigenheims. Laut einem offiziellem Gutachten sei es bei weiteren vier Häusern zu "massiven Schädigungen" gekommen.

Baggerarbeiten als Ursache für Hangrutsch

Verantwortlich an der Rutschung sollen Baggerarbeiten für den Bau eines nahe gelegenen Reihenwohnhauses sein. Der Hang soll sich laut Gutachten "im Bereich von mehreren Zentimetern, wenn nicht sogar Dezimetern" bewegen. Leitungen für Gas, Strom oder Wasser könnten dadurch mitbeschädigt worden sind. Eine kontinuierliche Überprüfung werde empfohlen. Der Anwalt der Familie, die ihr Haus räumen mussten, mutmaßte laut Sonntagsausgabe des "Kurier" auch über die Gefahr einer möglichen Gasexplosion, die durch die Erdbewegungen möglich sei.

Anzeige gegen die verantwortliche Baufirma

Gegen die Baufirma und den Bauträger sei bereits Anzeige wegen Gemeingefährdung bei der Staatsanwaltschaft Steyr eingebracht worden. Nach Experten-Erkenntnissen könnte sogar das Wohnhaus-Projekt der mutmaßlichen Erdrutsch-Verursacher gefährdet sein. (APA)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 20.04.2021 um 07:21 auf https://www.salzburg24.at/archiv/hangrutsch-59344762

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