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Hausbrand nachdem der Fernseher implodierte

Salzburg-Stadt - Am Mittwoch implodierte im Erdgeschoß eines Einfamilienhauses in der Uferstraße in Salzburg Aigen ein Fernsehgerät. Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Helden des Tages im Interview 

Kurz nach 8:30 Uhr wurde am Mittwochmorgen die Berufsfeuerwehr Salzburg alarmiert. In einem Einfamilienhaus war kurz zuvor ein Fernsehgerät implodiert. Die Flammen entwickelten sich schnell und griffen sofort auf das Sofa im Wohnzimmer des Hauses über. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Ronald Überer und David Foissner, zwei Mitarbeiter des Abfallservice, fuhren mit dem Abfallwagen gerade die Uferstraße entlang, als sie entdeckten das aus dem Haus Rauch aufstieg. Der Rauch machte es bereits unmöglich, in die Wohnung zu gelangen. Deshalb stiegen die Salzburger über eine Leiter auf den Balkon und befreiten den Mann aus dem brennenden Haus.

Wie der Mann den Mitarbeitern mitteilte, befand sich auch noch seine Schwiegermutter im Haus. Da ein Betreten der Wohnung nicht mehr möglich war, drückte Überer, der selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist, im Erdgeschoß ein Fenster ein, wodurch die Frau ins Freie gerettet werden konnte. 

Die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg konnten anschließend mit starkem Atemschutz in das Haus vordringen und den Brand löschen. Insgesamt wurden laut Berufsfeuerwehr Salzburg drei Personen verletzt und mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Salzburg eingeliefert: Der 72-jährige Hauseigentümer, seine 69-jährige Ehefrau und ihre 91-jährige Mutter. Wie die Stadt Salzburg am Mittwochnachmittag in einer Aussendung berichtete, bedankte sich Bürgermeister-Stellvertreter Harry Preuner nach dem Einsatz bei Ronald Überer und David Foissner für ihr entschlossenes Handeln.

(Quelle: S24)

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