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Heimischer Immobilienmarkt von Finanzkrise vorerst verschont

Salzburg, Wien – Die Preisentwicklung am Immobilienmarkt sei im zweiten und dritten Quartal 2008 durch alle Angebotssparten stabil gewesen, zeigt das aktuelle Immo-Barometer der Immobilienplattform Immobilien.NET. In Salzburg seien die Preise für Eigentumswohnungen um 3 Prozent gestiegen.

Teurer geworden – und österreichweit um neun Prozent stärker nachgefragt – waren Mietwohnungen. Im Bundesländer-Vergleich fällt die Preissteigerung bei Häusern und Mietwohnungen insbesondere in Tirol auf. Zu moderaten Preisanstiegen kam es in Wien und Niederösterreich. Der Hauskauf ist in Wien am teuersten. Bei den Mieten hat Tirol die Bundeshauptstadt im dritten Quartal überholt.

Die Preisentwicklung für Häuser im Eigentum weist im dritten Quartal 2008 deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern auf: Während in Wien die Angebotspreise um 3 Prozent gestiegen sind, in Tirol sogar um 4 Prozent, sind sie im Burgenland und Oberösterreich um 4 Prozent gefallen. Ein Hauskauf in Wien ist mit 3.320 Euro am Quadratmeter im Median die teuerste Wohnalternative in Österreich, das Burgenland hingegen mit 1.250 Euro/m² die preiswerteste Möglichkeit.

Wer nach einem Privatgrund für den Hausbau sucht, kann sich in Westösterreich über stabile und leicht fallende Preise freuen, während Grundstücke in Ostösterreich im dritten Quartal teurer wurden.

Im Großteil Österreichs sind die Angebotspreise für Eigentumswohnungen laut Immobilien.NET relativ unverändert geblieben, was sich in einem bundesweiten Anstieg von 1 Prozent zeigt. Mit einem Minus von 6 Prozent deutlich gefallen sind die Preise im Burgenland auf 1.013 Euro je Quadratmeter, in Salzburg und Niederösterreich erhöhten sich die Preise jeweils um 3 Prozent.

Im dritten Quartal wurden die Angebotsnettomieten in nahezu jedem Bundesland zumindest etwas teurer oder blieben stabil. Einzige Ausnahme ist Vorarlberg, wo die Mietpreise um 2 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal gefallen sind. Den stärksten Preisanstieg verzeichnet Tirol mit 8 Prozent und ist mit 9,7 Euro pro Quadratmeter im Median das teuerste Bundesland für Mietwohnungen. Ebenfalls deutlich erhöht haben sich die Mietpreise in Niederösterreich und dem Burgenland – um jeweils 4 Prozent.

Basis für die Berechnungen von Immobilien.NET sind 55.494 Wohnimmobilien in Österreich, die im zweiten und dritten Quartal auf www.immobilien.net über einen professionellen Immobilienanbieter im Angebot standen. In die Berechnungen fließen sowohl Erstbezugs- als auch gebrauchte Immobilien ein. Die angeführten Preisangaben spiegeln Durchschnittspreise am heimischen Immobilienmarkt wieder. Zur Berechnung wurde der Median herangezogen.

Die Immobilienplattform www.immobilien.net umfasst über 1.100 aktive Immobilienanbieter und hat monatlich 54.000 unterschiedliche Kauf- und Mietobjekte im Angebot. www.immobilien.net ging eigenen Angaben zufolge 1994 als erste unabhängige Immobilienplattform im deutschsprachigen Raum ins Netz.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.05.2021 um 09:00 auf https://www.salzburg24.at/archiv/heimischer-immobilienmarkt-von-finanzkrise-vorerst-verschont-59603467

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