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Histo-Cup gastiert wieder am Salzburgring

Historische Boliden, jede Menge Überholmanöver und Rennathmosphäre pur – das hat am 16. und 17. Mai der “8. Mozartpreis” am Salzburgring zu bieten. Und wieder steht ein Rekordstarterfeld bereit.

Was vor 12 Jahren mit sieben (!) Fahrzeugen begann, präsentiert sich in diesem Jahr mit fünf eigenen Rennserien und drei Gastserien mit insgesamt rund 220 Startern.

Neben den beiden historischen Kategorien “Histo-Cup – K und Histo-Cup STW” (Fahrzeuge von 1961 bis 1981) sind die Young-Timer (1982 bis 1996), die BMW 325 Challenge und die neue “Formel Historic” zu sehen.

Als Gastserien mit dabei sind die Historischen Tourenwagen und GT (HTGT) aus Deutschland, die DMV BMW 325 Challenge (die deutsche Schwesterserie zum erfolgreichsten Markenpokal) und der “junge” Suzuki Motorsport-Cup.

“Formel Historic” dieses Mal auch rennmäßig

Zum ersten Mal in Salzburg im “Renntempo” zu sehen: die neue “Formel Historic”, die bisher “nur” als Gleichmäßigkeits-Rennen ausgetragen wurde.

Die legendären Formel-Vau (mit VW Käfer Technik) der 60er- und 70er-Jahre sind ebenso vertreten wie die Formel-Ford- und die historischen Formel-3-Boliden. Die Baujahresgrenze ist das Jahr 1988. “Die Premiere in Melk im April verlief sehr erfolgreich und wir dürfen uns auf eine tolle Vorstellung der ‘Formel Historic’ in Salzburg freuen”, so “Mr. Histo Cup” Michael Steffny.

Fahrer aus acht Nationen

Das Feld der Piloten ist wieder international besetzt. Die Fahrer kommen aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, Schweiz, Italien, Tschechien, Ungarn und Neuseeland.

Die Rennen in Melk beim Saisonauftakt im April lassen für den Event am Salzburgring einiges erwarten. So wird es vor allem in der historischen Klasse bis 2.000 ccm zu einem Kräftemessen zwischen Toni Eckhart (Ford Escort BDA) und dem schnellen Oberösterreicher Kurt Ploier (BMW 320) kommen.

Der Gesamtsieg bei den Historischen geht mit Sicherheit nur über den Gesamtsieger 2008 Michael Sares mit seinem Porsche 911RSR. In Melk hat sein Markenkollege Franz Irxenmayr jedoch klar gezeigt, dass auch er Ambitionen auf die “Goldene Ananas” für den Gesamtsieger hat. Um den Sieg mitreden wird auch der Oberösterreicher Norbert Lenzenweger mit dem BMW 3.5CSL.

Hecht im Karpfenteich ist wohl der Kärntner Christoph Pfeifhofer, der einen Porsche 911 RS aus dem Porschemuseum Gmünd an den Start bringt.

Bei den Spezialtourenwagen (STW) wird Heinz Janits die Kraft seiner AC Cobra Daytona ausspielen. Sollte es nicht regnen, wird ihm der Tagessieg kaum zu nehmen sein. Weitere Anwärter auf das Podest bei den STW-Startern sind der Gesamtsieger 2008 Christian Schneider (Alfa Romeo GTV-6) und die beiden Porsche Fahrer Christian Neunemann und Martin Niedertscheider (beide Porsche 911 RS), der Routinier Heinz Bethke (Alfa Romeo GTAm), die beiden Opel Fahrer Bernhard Schmidbauer und Albert Gallersdörfer sowie Karl Böhringer (Holbay Ford Escort RS 2000).

Der Salzburger Lokalmatador Michael Steffny wird seinen BMW 2002 16-V heuer auch einsetzen, in Salzburg aber eher nicht. “Da verliere ich mindestens zwei Stunden, die ich für die Organisation brauche”, so Steffny.

Prominenter “Neuzugang”: Dieter Quester!

Bei den Young Timern gibt es einen ganz prominenten Neuzugang zu vermelden. Das Team Duller Motorsport bringt einen nagelneu aufgebauten, originalen “Red Bull BMW M3 E36” an den Start. Pilotiert wird dieses Gerät von der österreichischen Rennsportlegende Dieter Quester, der im Mai seinen 70. Geburtstag feiern wird.

Neben Quester ist auch das deutsche Tourenwagen-Ass Altfrid Heger mit einem Porsche 964RSR am Start.

Mit Spannung werden auch die Rennen in der BMW 325 Challenge erwartet. Ein Rekordstarterfeld von 46 (!) Nennungen zwingt die Veranstalter, ein Qualifying zu fahren. Nur 36 Piloten werden zum Rennen zugelassen.

Der Gesamtsieger der Gruppe A, Dietmar Lackinger, wird alle Hände voll zu tun haben, den Titel zu verteidigen. Allen voran Martin Jakubowicz – der Sieger der ersten beiden Rennen in Melk – Michael Hollerweger(OÖ), Franz Grassl (Berchtesgaden) und Dominik Lenzenweger führen die Jägertruppe an.

Neu ist das “Toyo Tires Junior Team” mit den jungen Salzburgern Georg Steffny und Herbert Leitner jun. Die Youngsters haben schon in Melk und bei den Tests anklingen lassen, dass auch mit ihnen zu rechnen sein wird. Weitere Siegkandidaten kommen aus dem Team “Unterberger Motorsport”, Josef Unterholzner, mehrmaliger Laufsieger im Vorjahr, wird unterstützt von den zwei Nachwuchspiloten Clemens Schmid und Andreas Witting.

In der Gruppe N (Serienmotoren) wird es erneut ein Kräftemessen zwischen dem oberösterreichischen Gesamtsieger 2008 Markus Eckerstorfer und dem Neuseeländer Vincent “KIWI” Smaal geben. Smaal ist besonders motiviert, hat er doch bereits zweimal die Meisterschaft im letzten Rennen knapp verloren. 

Ein besonderer Leckerbissen werden die Historischen Tourenwagen und GT´s (HTGT) aus Deutschland sein, bringen sie doch Fahrzeuge aus dem Jahr 1965 und älter (!) an den Start. Eine perfekte Ergänzung zur österreichischen Szene. Alte Bekannte aus Österreich sind dort mit von der Partie: Willi Theussl und Günther Kaltenbrunner (beide Lotus Elan), Dieter Karl Anton (Alfa Romeo GTA), René Wallner (Ford Lotus Cortina) und Walter Ellmauer (BMW 1800TI) werden die österreichische Fahne in der deutschen Gastserie hochhalten.

Interessant wird auch der “Ländervergleich” Österreich – Deutschland in der BMW 325 Challenge. Nach ersten Versuchen 2008 hat sich die BMW 325 Challenge auch in Deutschland etabliert. Die Fahrzeuge sind nach demselben Reglement aufgebaut die die österreichischen Gruppe N 325er. Wer wird wohl da die Nase vorne haben?

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 12.05.2021 um 08:08 auf https://www.salzburg24.at/archiv/histo-cup-gastiert-wieder-am-salzburgring-59618182

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