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Immer mehr Salzburger treten aus der Kirche aus

Salzburg – Nachdem die oberösterreichischen Behörden seit vergangener Woche eine Austrittswelle aus der Katholischen Kirche verzeichnen, scheint sich der Katholizismus auch in Salzburg in einer Krise zu befinden.

In E-Mails würden viele oberösterreichische Gläubige ihren Austritt mit der Ernennung Gerhard Maria Wagners zum Weihbischof begründen und den Papst wegen der Öffnung zu den Levebvre-Bischöfen kritisieren. Ob dies auch für Salzburgerinnen und Salzburger Grund genug ist, aus der Kirche auszusteigen, bleibt abzuwarten. Noch bis März verschickt die Erzdiözese Salzburg ihre alljährlichen Erlagscheine für die Kirchbeiträge. Die Erzdiözese rechnet aber dennoch mit etwa 120 Kirchenaustritten allein im Jänner.

Der Trend scheint klar: Im vergangenen Jahr 2008 gab es 430 Kirchenaustritte mehr als 2007, heißt es in einer Presseaussendung der Erzdiözese Salzburg vom 9. Jänner dieses Jahres. Demnach beträgt die Gesamt zahl der Katholiken der Erzdiözese Salzburg (zu der auch Pfarren Tirols zählen) 501.571 – das sind rund 3.000 Menschen weniger, als im Jahr 2007.

Befindet sich der Katholizismus in einer Krise? Und was sagen die Salzburgerinnen und Salzburgern zu den vermehrten Kirchenaustritten? Salzburg24 hat nachgefragt.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.05.2021 um 05:32 auf https://www.salzburg24.at/archiv/immer-mehr-salzburger-treten-aus-der-kirche-aus-59613076

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