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Impfung gegen Blauzungenkrankheit ab sofort freiwillig

Die Sitzung der Tierzuchtdirektoren, Vertreter der Zuchtverbände, BIO Austria und der Landesveterinärdirektoren mit Experten des Gesundheitsministeriums hat am Donnerstag folgende Ergebnisse gebracht: Die Impfpflicht endete mit Ende März.

Seit 1. April werden die Kosten nur mehr für den Impfstoff getragen, die Impfung selbst ist freiwillig und muss im Bedarfsfall vom Tierbesitzer selbst finanziert werden.

Wie Agrarlandesrat Sepp Eisl am Donnerstag in einer Aussendung erklärte, sind die Agrarreferenten der Bundesländer bei ihrer kürzlich abgehaltenen Konferenz übereingekommen, dass die Definition einer Seuche nicht von der Verfügbarkeit von Budgetmittel im Gesundheitsministerium für die Impfung abhängig sein könne. “In den vergangenen Monaten haben beinahe 100 Prozent der betroffenen Bauern – in Salzburg 99,5 Prozent  – ihre Tiere impfen lassen, um die Seuchengefahr einzudämmen und die rechtlichen Vorgaben umzusetzen. Das Verständnis bei den Bauern, dass die Seuche von einen Tag auf den anderen keine mehr ist, ist verständlicherweise begrenzt”, so Eisl. Er sei enttäuscht von Bundesminister Stöger, da er die Entscheidungen in Sachen Blauzungenkrankheit nicht mit der Landwirtschaft abgestimmt habe.

(Quelle: S24)

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