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Iran für intensivere Zusammenarbeit mit IAEA

Der Iran hat der Internationalen Atomenergiebehörde freieren Zugang zu Atomanlagen in Aussicht gestellt, sollte es in den nächsten Atomverhandlungen zu einer weiteren Einigung mit den fünf UNO-Vetomächten sowie Deutschland kommen. In diesem Fall "würden wir sogar Aufnahme des IAEA-Zusatzprotokolls besprechen", sagte Vizeaußenminister Majid Tacht Rawanchi am Mittwoch laut der Agentur IRNA.

Mit der Unterzeichnung des Zusatzprotokolls würde der Iran dem IAEA-Team einfacheren, intensiveren und unangemeldeten Zugang zu seinen Atomanlagen erlauben. Das würde die Iran-Inspektionen der Wiener UNO-Behörde erheblich erleichtern.

Die iranische Atomorganisation teilte am Mittwoch mit, dass das Land einen Vorvertrag mit Russland für zwei weitere Atomkraftwerke unterzeichnet habe. Das erste iranische Atomkraftwerk in Bushehr ist auch ein gemeinsames Projekt mit Russland, aber nach fast zwei Jahrzehnten immer noch nicht hundertprozentig in Betrieb.

Der Iran plant daher, falls es im Atomstreit zu einer Einigung käme, auch westliche Länder sowie Japan als Partner für seine zukünftigen Atomprojekte in Betracht zu ziehen.

(Quelle: S24)

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