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Jazzfestival in Saalfelden als hochwertige Attraktion etabliert

Saalfelden – Das Jazzfestival Saalfelden hat sich mit seiner hochklassigen Besetzung zu einem Festival-Höhepunkt für Jazzliebhaber etabliert.

Die internationale, zeitgenössische Musikszene gibt sich in der Pinzgauer Jazz-Metropole die Türklinke in die Hand. “Salzburg und die Kultur, das sind schon lange nicht mehr nur Mozart und die Festspiele. Dafür steht neben den vielen größeren wie kleineren Kulturveranstaltungen auch das Jazzfestival Saalfelden. Dieser Event ist längst schon zum zweiten großen Festspiel des Salzburger Kultursommers geworden”, betonte heute, Freitag, 22. August, Abend Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller vor dem Eröffnungskonzert des Jazzfestivals in Saalfelden. “Die vergangenen Jahre seit dem Neustart des Festivals haben bewiesen, dass es sowohl wirtschaftlich als auch musikalisch höchst erfolgreich ist”, stellte Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer fest.

Das Budget für das Jazzfestival 2008 beläuft sich auf 630.000 Euro. “Das Jazzfestival zeichnet sich im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen in Salzburg dadurch aus, dass es eine wohl durchdachte Programmierung hat. Deshalb steht in Saalfelden stets die Kunst, die Musik, der Jazz im Mittelpunkt und nicht das bloße Kokettieren mit berühmten Namen”, sagte Burgstaller.

Haslauer: Wesentlicher Teil des kulturellen Lebens

“Jazz hat sich als wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in Salzburg etabliert, Vor knapp drei Jahren war das Festival de facto tot. Ich habe mich damals bemüht, es wieder in Gang zu bringen. Wir haben dafür viel Geld aus der Tourismusförderung gegeben. Die bewährte künstlerische Leitung ist geblieben”, betonte Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellver-treter Dr. Wilfried Haslauer. “In gewisser Weise kann man das Jazzfestival Saalfelden durchaus als Beginn des Jazzjahres, das mit dem Salzburger Jazzherbst im November und dem Snow Jazz in Bad Gastein im März seine Fortsetzung findet, betrachten. Daneben gibt es aber das ganze Jahr entsprechende Angebote und eine rege Lokalszene, in der fast täglich etwas geboten wird”, so Haslauer.

Die vergangenen Jahre seit dem “Neustart” des Festivals hätten bewiesen, dass das Festival sowohl wirtschaftlich als auch musikalisch höchst erfolgreich gewesen sei. Auch heuer waren schon Wochen vor dem Festival die meisten Karten verkauft. Das sei eine tolle Leistung, wenn man bedenke, dass es immerhin 31 Konzerte an vier Tagen im Angebot gebe, sagte Haslauer.

“Der Brückenschlag von der Avantgarde, die isoliert im Zelt vor der Stadt - quasi ohne wesentliche Berührungspunkte zur Region - statt gefunden hat, zu einem qualitativ höchstwertigen Programm war für das Überleben des Festivals entscheidend, weil sich jetzt eine ganze Stadt und eine ganze Region mit dem Festival identifiziert und sich dafür auch interessiert. Das bedeutet aber keinesfalls, dass beim kulturellen Anspruch Abstriche gemacht wurden. Es gibt wohl in ganz Europa kaum ein anderes Festival, bei dem so viele Weltpremieren und eine solche Vielfalt an Stilrichtungen des Jazz geboten werden”, so Haslauer weiter. “Auch das internationale Interesse am Festival ist enorm: Es kommen fast 200 Journalisten, viele namhafte Produzenten und ein Publikum aus aller Welt in den Pinzgau.”

31 Konzerte: Von der Bühne auf die Alm

Beim 29. Internationalen Jazzfestival Saalfelden, das bis Sonntag, 24. August, dauert, stehen 31 Konzerte in sieben verschiedenen Veranstaltungsorten und vier Tage Jazz-Avantgarde auf dem Programm. Die Strukturänderung und die Übersiedlung des Festivals von einem Großzelt auf der grünen Wiese ins Kongresshaus sowie auf den Rathausplatz im Stadtzentrum haben schon 2007 zur breiten Akzeptanz des wiederbelebten Jazz-Festivals geführt.

Insgesamt 15 Konzerte werden auf der großen Bühne im Kongresshaus stattfinden. Sechs Rathausplatz-Konzerten stehen sechs “Shortcuts” im Kunsthaus Nexus gegenüber, und auch die vier Alm-Konzerte wird es wieder geben. Heuer stehen Namen wie Peter Herbert, Håkon Kornstad, Michael Riessler, Craig Taborn, Hélène Labarrière, Dave Douglas, Roy Campell und Food mit Christian Fennesz auf dem Programm.

Aufgerufen am 15.12.2018 um 06:11 auf https://www.salzburg24.at/archiv/jazzfestival-in-saalfelden-als-hochwertige-attraktion-etabliert-59598298

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