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"Jedermann"-Premierenfeier: Gute Laune bei Bier und Stelze

Bestens gelaunt ist am Mittwoch zu später Stunde die Schauspieltruppe des "Jedermann" nach einer gelungenen und umjubelten Premiere im "Krimpelstätter" in der Salzburger Innenstadt eingetrudelt.

Rauchend, in Tracht und trotz nächtlicher Dunkelheit mit schwarzer Sonnenbrille entstieg "Tod" Ben Becker einem Taxi und gab sich gewohnt lässig: "Ich hab' heute richtig gerockt", meinte der deutsche Schauspieler zu seiner Performance.

Ben Becker hat Salzburg in sein Herz geschlossen

Die Mozartstadt hat Becker bereits in sein Herz geschlossen: "Die Leute lieben mich hier einfach und es wirkt oft wie Disneyland", sagte der Mime zur APA. Trotzdem wohnt Becker lieber etwas außerhalb. Zwischen den Hauptakteuren schien die Chemie jedenfalls auch heuer bestens zu passen. "Wir sind alle verliebt ineinander", meinte Becker bereits leicht angeheitert, nachdem er die Aufgabe des Bieranstechens erfolgreich absolviert hatte.

Jedermann-Darsteller verspeisen Stelze, Knödel und Sauerkraut

Bei Stelze, Knödel und Sauerkraut genoss auch "Jedermann"-Darsteller Nicholas Ofczarek mit seiner Familie seinen Feierabend und lobte seine Kollegen: "Wir sind ein super Team. Ich hoffe, dass es im kommenden Jahr auch so weitergeht." Bei den Festspielen möchte er jedenfalls weiterspielen: "Bessere Angebote als im Sommer in Salzburg zu spielen, gibt es ja gar nicht." Obwohl die aktuelle "Jedermann"-Crew in der Salzachstadt für ihre Trinkfestigkeit bekannt ist, wollte der 40-Jährige die Premierenfeier nicht ausarten lassen. "Bei mir wird's nicht allzu lang dauern", schmunzelte Ofczarek, bevor die Journalisten ihre Kameras abdrehen mussten.

Minichmayr möchte auch nächstes Jahr die "Buhlschaft" spielen

Birgit Minichmayr meinte, dass sie im kommenden Jahr sehr gerne nochmals die "Buhlschaft" spielen würde, "aber nur, wenn die Besetzung gleichbleibt". Obwohl die Rolle nie ihr Traum gewesen sei, habe sie sich sehr über das Angebot gefreut. Nach zwei Saisons würde jedenfalls noch eine fehlen: "Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei", sagte die Schauspielerin. Die Interpretation von Hugo von Hofmannsthals "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" werde nie zur Routine, versicherte Minichmayr. Ob "Teufel" Peter Jordan 2012 wieder mit von der Partie sein wird, stehe derzeit noch nicht fest. "Aber das sind rein logistische Überlegungen, ich würde schon gerne wieder spielen", versicherte der Teilzeitdiabolische. (APA)

(Quelle: S24)

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