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Jürgen Klopp rastet nach CL-Niederlage vor laufender Kamera aus

In der vorigen Saison verließen die Borussen das Bernabéu-Stadion mit Stolz, in diesem Jahr mit langen Gesichtern. Nach dem 0:3 im Viertelfinal-Hinspiel bei Dauergegner Real Madrid ist eine erneute Endspiel-Teilnahme der Dortmunder in weite Ferne gerückt.

Selbst Daueroptimist und Borussen-Trainer Jürgen Klopp verzichtete wenig später auf Durchhalteparolen. "Nach allem, was man über Wahrscheinlichkeit sagen kann, ist Real im Halbfinale", bekannte der nicht minder frustrierte Fußball-Lehrer.

Ausgesprochen dünnhäutig hatte Klopp noch kurz zuvor im ZDF-Studio reagiert, als ihn Moderator Jochen Breyer fragte, ob "die Sache durch" sei. "Wie könnte man mir Geld überweisen für meinen Job, wenn ich heute hier stehen würde und sagen: die Sache ist durch? Das wäre genauso doof, wie wenn ich sagen würde, wir hauen die sicher weg. Tschuldige, aber ich möchte hier im ZDF-Studio nicht schon wieder mit jemandem aneinander geraten. Aber auf ne doofe Frage kann man auch doof antworten, wie wir alle wissen", giftete er den ZDF-Mann an.

Dann äffte Klopp den verdutzten Moderator noch nach: "Herr Klopp, das ist durch. Entschuldigung, aber da müssen wir noch mal ran. Sind wir hier fertig?" Sprachs, knallte das Mikro auf den Tisch, schüttelt Bayern-Legende Oli Kahn mit den Worten "Oli, wir zwei super heute" die Hand und verschwand.

Am Tag danach war Klopp bemüht, die Wogen zu glätten: "Ich habe mit dem ZDF-Sportchef telefoniert. Jeder der mich kennt weiß, dass die Sache abgehakt ist."

Jürgen Klopp rüffelt ZDF-Reporter

(dpa)

(Quelle: S24)

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