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Jugendliche beraten Jugendliche

Salzburg – Seit 2003 sind an einigen Salzburger Schulen zahlreiche Schülermultiplikatorinnen und -multiplikatoren in der Suchtprävention tätig, die von KIS, der Kontaktstelle in Sucht- und Gesundheitsfragen des Landesschulrates für Salzburg, ausgebildet werden.

“Ich bin sehr stolz, dass es in Salzburg möglich ist, Schülermultiplikatoren auszubilden”, sagt dazu der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Salzburg, Herbert Gimpl.

“Jugendliche akzeptieren in diesem sensiblen Alter die Meinung Gleichaltriger viel besser als jene von Eltern und Lehrern”, zeigt sich Gimpl von der Bedeutung dieser Ausbildung überzeugt. Die Ausbildungen finden zwei Mal pro Schuljahr statt, seit 2005 gemeinsam mit bayerischen Schulen. Für die Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, nach der Ausbildung in Kontakt zu bleiben und ihre Erfahrungen auszutauschen. So erhalten sie weiteres Knowhow für ihre Tätigkeit an den Schulen.

Unterstützt wird das Projekt vom Raiffeisenverband Salzburg. Dadurch kann eine hohe Qualität der Aus- und Weiterbildung gewährleistet werden. Beim vergangenen Weiterbildungstag überreichte kürzlich Michael Porenta von Raiffeisen Salzburg dem Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates eine großzügige Spende im Beisein der 33 Multiplikatoren aus sechs Salzburger Schulen, darunter eine Schülerin aus Bayern.

“Ich schätze die Motivation und den Einsatz der Jugendlichen, mit dem sie nicht nur die Ausbildung absolvieren, sondern auch das Erlernte mit Rat und Tat an den Schulen umsetzen. Der Erfolg dieses Konzepts erfährt auch durch die grenzüberschreitende Kooperation mit Bayern eine großartige Bestätigung”, betont Gimpl. Michael Porenta gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrer Entscheidung, die Tätigkeit eines Multiplikators auszuüben.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.06.2019 um 05:48 auf https://www.salzburg24.at/archiv/jugendliche-beraten-jugendliche-59608570

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