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JVP: Mit Zauberformel auf Stimmenfang

Frei nach dem Album „Back to black“ von Amy Winehouse geht die junge Volkspartei auf Stimmenfang, und will vor allem im Pool der Jungwähler fischen.

„3-u-30″, so die Zauberformel der Rückholaktion der jungen Volkspartei. Hinter der Formel stecken Marlene Wörndl, Josef Weiser und Karoline Makowitz. Alle drei Kandidaten liegen unter 30 Jahren, wenn dies bei Josef Weiser mit Jahrgang 1979 auch nur sehr knapp zutrifft.

„Wir denken, es ist der Jugend vorbehalten, ihre Rechte einzufordern, und zwar frech”, so Marlene Wörndl, Gemeinderatskandidatin mit Listenplatz 9. Speziell auf die Jugend angepasste Cards mit markigen Sprüchen wurden eigens von den „jungen Wilden” designed. Makowitz: „Wir haben auf eine teure Werbeagentur verzichtet und alles in Eigenregie produziert.” Mit Slogans à la „Pleiten, Pech, und Pannen durch Padutsch + Panosch = Schaden” schießt man sich auf den politischen Hauptgegner und vor allem auf Bürgermeister Schaden ein.

„Wir sind der vernünftige Mittelweg zwischen links-grüner Ignoranz und rechter Hetze”, so Josef Weiser. Auf Nachfrage meint man zur Integration, dass diese nur unter den Vorzeichen unserer Geschichte und Tradition betrieben werden dürfe. Ein offenes Ohr für Jugendliche zu haben, sei die Hauptaufgabe der Mission „Back to Black” (www.backtoblack.at). Die Themen für die Jugend lägen klar auf der Hand, so Wörndl. Sicherheit, Verkehr, Integration und Mitsprache, mit diesen Themen will die JVP bei der Jugend punkten: „Dazu haben wir auch schon Konzepte an Schulen verschickt. Die Schüler sind eingeladen, mit uns in Diskussion zu treten.” Konkret nennt man günstigere Öffis und mehr Exekutive auf Salzburgs Fortgehmeile, dem Rudolfskai. Was inhaltlich tatsächlich im Programm der „jungen Wilden” steckt, wird die Diskussion mit der Jugend zeigen. (DS)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.05.2021 um 03:09 auf https://www.salzburg24.at/archiv/jvp-mit-zauberformel-auf-stimmenfang-59610721

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