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Kalaschnikow-Schütze in Steyr vor Gericht

Ein Antrag auf Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher wurde gestellt. APA/Philipp Roithmaier
Ein Antrag auf Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher wurde gestellt.

Jener 51-Jährige, dem vorgeworfen wird, mit einem Kalaschnikow-Nachbau wahllos vom Balkon eines Mehrparteienhauses in Steyr um sich geschossen zu haben, muss sich in einem Prozess im dortigen Landesgericht am kommenden Mittwoch und Donnerstag verantworten.

Die Anklage lautet unter anderem auf Mordversuch. Gleichzeitig wurde ein Antrag auf Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher gestellt.

Amokläufer eröffnet Feuer

Der Angeklagte soll am 19. März etliche Schüsse abgegeben haben. Die Menschen auf den Straßen des dicht besiedelten Areals in Steyr flüchteten in Panik. Bei der Polizei gingen rund 20 Notrufe ein. Ein Großaufgebot an Beamten rückte aus und sperrte die Umgebung des Tatortes großräumig ab. Die Bewohner der angrenzenden Gebäude wurden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen und sich von den Fenstern fernzuhalten.

Cobra beendet Amoklauf in Steyr

Nach rund 90 Minuten beendete das Einsatzkommando Cobra den Amoklauf. Die Beamten drangen in das Haus ein und der Schütze konnte überwältigt werden. Obwohl er mehrere Schüsse auf die Polizisten abgegeben habe, blieben diese unverletzt, aber ein Diensthund wurde tödlich getroffen. In der Wohnung des Verdächtigen wurden noch rund 300 Stück Reservemunition sichergestellt. (APA)

(Quelle: S24)

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