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Kinderhändlerring in Malaysia gesprengt

21 Kinder bei Großeinsatz mit 43 Festnahmen befreit. EPA
21 Kinder bei Großeinsatz mit 43 Festnahmen befreit.

Die malaysische Polizei hat einen Kinderhändlerring gesprengt und 21 Kinder, unter ihnen auch Babys, aus den Händen der Händler gerettet.

Im nördlichen Bundesstaat Penang seien in der Nacht auf Freitag 23 Frauen und 20 Männer festgenommen worden, die die Kinder hätten kaufen wollen, teilte die Polizei mit. Dem Großeinsatz seien im Dezember aufgenommene, landesweite Ermittlungen vorangegangen. Bereits vergangenen Monat seien 33 mutmaßliche Kinderhändler festgenommen und acht Babys befreit worden, berichtete die Nachrichtenagentur Bernama. Unter den nun festgenommenen Verdächtigen waren demnach zwei Ausländerinnen.

Jüngsten waren nur 1 Monat alt

Die am Donnerstag gefundenen Kinder sind zwischen einem Monat und neun Jahre alt, wie Penangs Polizeichef Rahim Hanafi auf der Facebook-Seite der Polizei mitteilte. Medienberichten zufolge handelt es sich um zehn Buben und elf Mädchen, die bei Razzien in sechs Bundesstaaten und in der Hauptstadt Kuala Lumpur gefunden wurden.

Zusammenarbeit mit Interpol

Die Ermittler arbeiten auch mit Interpol zusammen, da einige Kinder vermutlich in Nachbarländer gebracht worden seien. Den Ermittlungen zufolge hatten die Menschenhändler armen ausländischen Frauen bis zu 1.500 Dollar (1.100 Euro) für ihr Kind geboten. Berichten zufolge werden bis zu 6.000 Dollar für diese Kinder bezahlt. Den Festgenommenen drohen zwischen drei und 20 Jahre Haft. (APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.06.2019 um 12:47 auf https://www.salzburg24.at/archiv/kinderhaendlerring-in-malaysia-gesprengt-42599725

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