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Kurz und klein

“Head” über KoRn und Jesus
Alex Kapranos kredenzt…ein BuchAsher Lane wollen berühren

Die wahre Geschichte eines Rockstars am Abgrund, seiner fürchterlichen Drogensucht und der wundersamen Erlösung durch Jesus Christus: Das ist kein Roman, sondern die Autobiographie des ehemaligen KoRn-Gitarristen Brian “Head” Welch. “Rette mich vor mir selbst” handelt von Heads chaotischem Ausstieg bei KoRn, und wie sein neu entdeckter Glaube die Beziehung zu seiner Tochter, sein Leben und seine Musik beeinflußt hat. Head beschreibt auch, wie Mühsal und Zweifel seinen Glauben in den letzten Jahren nur noch weiter gefestigt haben. Bei uns wird es den Schmöker ab Dezember im Buchladen geben.

Auch ein Buch, aber zu einem ganz anderen Thema hat Alex Kapranos geschrieben, seines Zeichens Frontsau von Franz Ferdinand. In “Sound Bites” geht es um Kapranos’ zweite große Leidenschaft neben der Musik – das Essen. Er war nämlich jahrelang selbst als Koch und Kellner tätig. Nun begibt er sich in seinem Buch auf eine Tournee der etwas anderen Art – eine kulinarische. Ohne Rezepte, aber mit vielen Geschichten, was an welchen Orten am besten schmeckt. Darüber hatte Alex Kapranos nämlich schon in einer Kolumne für die britische Zeitung “The Guardian” regelmäßig berichtet, jetzt wurden die Texte in einem Band zusammengefasst, illustriert von Andrew Knowles, Tourdrummer und Keyboarder der Band, und um einige noch unveröffentlichte Tourerlebnisse ergänzt. (Mainstage.de)

Asher Lane wollen berühren – oder wie Sänger Finn Martin es ausdrückt, “gefühlsstarke Momente schaffen, für das Publikum und auch für uns selbst.” Für das Nachfolgealbum zum Erstling “Beautiful Falling”, “Neon Love” hatte die deutsche Band diesmal mehr Zeit: “Unser erstes Album entstand sehr schnell. Dieses mal haben alle aus der Band mitgeschrieben und wir haben uns mehr Zeit genommen, Zeit um heraus zu bekommen, wie wir klingen wollen,” erzählt Keyboarder Philipp Steinke. Das merkt man dem neuen Album an. “Neon Love” klingt elektronischer, entschlossener und mutiger als noch ihr Erstlingswerk, die Songs schweben irgendwo zwischen Pop mit großen Melodien und tanzbarem Alternative Rock. Und vor allem klingen sie international. “Bei unserer ersten Radio Tour wurden wir oft auf englisch angesprochen, weil die Leute dachten, wir wären eine britische Band.” sagt Finn mit einem Schmunzeln. Aber darum geht es Asher Lane nicht. Es geht auch nicht um Style: “Wir wollen nicht Indie sein, wir wollen einfach nur Musik machen. Musik die berührt.”

Asher Lane – “Neon Love”

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 27.06.2019 um 04:50 auf https://www.salzburg24.at/archiv/kurz-und-klein-59600959

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