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Land weiter gegen Kostenteilung bei Fliegerbomben-Bergung

Salzburg – Der Landtagsausschuss hat am Mittwoch jenen Antrag einstimmig angenommen, wonach die Kosten für die Bergung von Fliegerbomben alleine vom Bund zu tragen seien.

Der Antrag wurde von der FPÖ eingebracht und besagt laut einer Aussendung, dass es keine “Kostenteilung zwischen Bund, Land und Gemeinde für das Aufsuchen und Entschärfen von Fliegerbomben” geben darf. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

“Sicherheit ist noch immer eine Kernaufgabe des Bundes und dieser kann sich der Bund auch nicht entledigen. Mögliche Kosten auch privaten Grundstücksbesitzern aufzubrummen, muss ebenfalls entschieden abgelehnt werden“, so FPÖ-Landtagsabgeordneter Lukas Essl.

Der Beschluss im Landtagsausschuss sei ein neuerlicher wichtiger Schritt, um den Plänen einer möglichen Kostentragung zwischen Bund, Land und Gemeinde entgegen zu wirken. „In die Koalitionsverhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP muss auch die Frage der Kosten für die Fliegerbombenbergung einfließen.”

(Quelle: S24)

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