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Landesliga: ASK und Henndorf verschaffen sich Luft

Die Gewinner der 19. Landesliga heißen ASK und Henndorf. Die Salzburger sicherten sich gegen den FC Puch mit 1:0 die ersten Frühjahrspunkte, Henndorf gewann das Nachzügler-Duell gegen den SV Anthering. Bilder aus Hallein  | Video: Henndorf – Hallwang  | Nachträge: Liveticker ab 16.00 |

SV Straßwalchen – USK Piesendorf 3:2: Aufatmen in Straßwalchen. Die Flachgauer schickten das letzte Aufgebot aufs Feld und geriet in Halbzeit eins verdient in Rückstand. Ein “dummes Foul” von Stefan Reitsamer (O-Ton Johann Lohner) brachte den Gästen einen Elfmeter ein, den Peter Heim sicher verwandelte.

In der Schlussphase des ersten Abschnitts hatten noch Pavlovic und Zoister (41. bzw. 42.) den Ausgleich am Fuß. Sie scheiterten jeweils allein vor Keeper Hannes Bacher.

Nach der Pause machte es Markus Krempler besser. Er eroberte an der Corner-Linie den Ball, zog zur Mitte und schoss aus spitzem Winkel ein (49.).

Herrlich das 2:1. Krempler übernahm einen Eckball volley und traf aus 25 Metern genau ins Kreuzeck.

Die Piesendorfer kamen aber nochmals heran. Hirzy nutzte den Raum, den ihm die SV-Abwehr im Strafraum gönnte, und bedankte sich mit dem Ausgleich.

So musste Neuzugang Zoister einmal mehr den Kopf hinhalten. Er nickte einen Eckball von Lugstein zum 3:2 ein. “Es war ein glücklicher Sieg. Aber so kommt alles zurück, denn in Anthering haben wir unglücklich verloren”, so Lohner. 

SV Hallwang – FC Pinzgau Saalfelden 3:3: Der FC Pinzgau bleibt im Frühjahr ungeschlagen. Und wieder hatte der Ungar Robert Fekete seine Beine mit zwei Treffern entscheidend im Spiel. Am Ende mussten die Flachgauer trotz Feldüberlegenheit nach der Pause mit dem Punkt zufrieden sein.

Und das, obwohl der SV durch Kuon (nach Rzepecki-Flanke) in Führung gegangen waren (29.). Fekete marschierte vier Minuten vor dem Pausenpfiff durch Hallwangs Abwehr und erzielte sein 23. Saisontor.

Kurz nach der Pause legte der Ungar Tor Nummer 24 nach. Er nutzte ein Gestocher im Strafraum zum 1:2 (64.). Stefan Weber glich aus (73.), Hans Peter Blaickner versenkte einen direkten Freistoß zur neuerlichen Gäste-Führung, Benjamin Maier glich drei Minuten vor Schluss per Elfer aus.

Union Henndorf – SV Anthering 2:1: Henndorf entschied den Abstiegskrimi für sich! Die Mannschaft von Spielertrainer Martin Langmann erkämpfte sich gegen Anthering einen 2:1-Heimsieg.

Die ersten 20 Minute gelang auf beiden Seiten wenig, optisch waren die Gäste überlegen – zwingende Chance ergab sich jedoch keine.

Auf Seiten der Henndorfer köpfte Markus Grössinger in der 20. Minute an die Querlatte, kurz zuvor gab es Elfer-Alarm für die Heimischen, Schiedsrichter Gruber ließ jedoch weiterspielen.

Kurz vor Ende der Partie schlugen die Hausherren das erste Mal zu: Franz Pichler leitete per Kopf eine Flanke von Kriechhammer in das Tor weiter.

Der Beginn der zweiten Hälfte glich der Ersten- wenige Highlights auf beiden Seiten. Anthering hatte nun neben den optischen Vorteil auch spielerische Überlegenheit und erzielte, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, den Ausgleich durch Bosnjakovic.

Dieser Spielstand hielt nicht lange. Anthering-Goalie Pfoser geriet bei einer Ballannahme im Fünf-Meter-Raum in Bedrängnis und verhinderte nur durch eine “Notbremse” ein Tor. Einen Treffer kassierte er dennoch – nämlich durch Kopfsguter, der den verhängten Elfmeter souverän verwandelte. Die Besten: Pauschallob bzw. Bosnjakovic.

 SK Bischofshofen – USC Eugendorf 0:1: Die Überlegenheit des Tabellenzweiten war größer, als es das Ergebnis vermuten lässt. “Wir waren klar das bessere Team, haben aber aufs Toreschießen vergessen”, war Eugendorfs Heinz Zanner zufrieden. “Das war eine sehr kompakte und konzentzrierte Leistung.”

Das Goldtor gelang Martin Winklhofer mit seinem ersten Saisontreffer bereits nach zwei Minuten. Lampyka ließ einen Querpass von Reindl liegen, Winklhofer schoss trocken ins Kurze ein.

Weitere Chancen durch Wanner, Scheffenacker oder Schlecht blieben ungenutzt, drum hieß es bis zum Schluss zittern. Die Besten: niemand bzw. Winklhofer, Roider, Scheffenacker, Özel.  

ASK Salzburg – FC Puch 1:0: Wichtiger Sieg für den ASK – und gleichzeitig das beste Geburtstagsgeschenk für Trainer Wolfgang Dietinger (Freitag) und Obmann Walter Fuchsbauer (Samstag). “Die Mannschaft hat vor dem Spiel drei Punkte versprochen – und Wort gehalten”, so Fuchsbauer.

Das Goldtor erzielte “Nothelfer” Simon Brinkmann,  der in Graz studiert und deshalb kaum zur Verfügung steht. Wichtiger kann das erste Landesliga-Tor kaum sein…

“Wir haben verdient gewonnen, auch wenn man zugeben muss, dass Puch mehr Spielanteile hatte”, so Dietinger. “Sie haben aber keine einzige echte Torchance vorgefunden.” 

Ganz anders die Exilmaxglaner, die den Sieg schon viel früher hätten fixieren können. Weil aber Huber (drei Mal) und Baumgarnter ihre ”Hundertprozenter” nicht nutzten, blieb es bis zum Ende spannend. Die Besten: Pauschallob (Schwaiger, Buchner) bzw. niemand.   

FC Zell am See – SAK 1914 2:2: Auch der SAK schrieb erstmals im Frühjahr an. Nach drei Niederlagen in Folge ist SAK-Boss Josef Penco trotzdem unzufrieden. “Es sind zwei verlorene Punkte. In Halbzeit eins waren wir klar besser, nach dem Seitenwechsel haben wir uns hinten wieder tolpatschig angestellt.”

Die Enttäuschung ist verständlich, verspielten die Nonntaler doch zweimal die Führung. Erstmals ging der SAK durch einen Nachtigal-Heber in Front (18.). Nach dem Ausgleich durch Lukic (nach schöner Aktion über rechts, 59.) war es Walter Larionows, der die Städter erneut in Führung brachte (70.).

Doch wieder einmal stellten die Zeller ihren körperlichen Top-Zustand unter Beweis. Wie schon des öfteren im Frühjahr erzielten die Pinzgauer ein spätes Tor, diesmal durch Altenberger, der einen Freistoß per wuchtigem Kopfball versenkte (80.). Den Matchball hatte dann noch Larionows am Fuß, doch Schwab parierte. Die Besten: Fischer, Ofensberger bzw. Nachtigal, Valentic.  

FC Hallein 04 – TSV Neumarkt 0:2: “Ein grottenschlechtes Spiel”, stöhnte Hallein-Sektionsleiter Johann Promberger nach dem Schlusspfiff, “das der weniger schlechte gewonnen hat.”

Die Tore für den Tabellenführer erzielten Seljpic (10.) und Fuschlberger (76.). “Wir haben ohne Herz gespielt. Im Training ist die Spielfreude da…”, so Promberger.

Nun gilt es, am Montag in Bischofshofen Wiedergutmachung zu betreiben. Die Besten: Zanchetta bzw. Zieher, Madlmayr, Fenninger, Goiginger.

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.05.2021 um 03:17 auf https://www.salzburg24.at/archiv/landesliga-ask-und-henndorf-verschaffen-sich-luft-59616697

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