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Landesliga: Neumarkt kann vorlegen

Tabellenführer TSV Neumarkt hat am Samstag (17) die Gelegenheit, den punktegleichen SAK mit einem Sieg im Derby gegen die ÖTSU Henndorf unter Druck zu setzen. Die Nonntaler müssten dann am Sonntag gegen Bischofshofen erst einmal nachziehen.

Eröffnet wird die Runde aber mit dem Flachgau-Derby zwischen Aufsteiger Anthering und Hallwang. Es kann sich zwar hüben wie drüben keiner an ein Bewerbsspiel gegeneinander erinnern, trotzdem betonen beide Seiten: “Es herrscht zwischen uns eine spezielle Rivalität.” Für David Humer und Trainer Herbert Luginger ist es ohnehin ein besonderes Spiel. Beide schnürten einst in Hallwang ihre Fußball-Schuhe, Humer wechselte erst diese Saison nach Anthering.

“Sie spielen sehr destruktiv, auch zuhause”, so Hallwang-Boss Andreas Pomwenger. “Da läuft man leicht Gefahr, zu viel aufzumachen.” Anthering kann in Bestbesetzung auflaufen, bei Hallwang fehlen Schmidhuber (Bänderüberdehnung) und Rzepecki (Bundesheer).

Verletzungsteufel wütet schon wieder in Henndorf

Nach dem SV Straßwalchen wartet am Samstag (18 Uhr) mit der Union Henndorf die nächste Nachbargemeinde auf den TSV Neumarkt. „Es ist ein Derby, aber gegen uns spielen so und so alle mit 120 Prozent“, sagt „Jimmy“ Hajek, Trainer der Neumarkter. „Ich will in diesem Spiel endlich guten Fußball von meiner Mannschaft sehen“, fügt Hajek hinzu. Im vergangenen Jahr waren die Henndorfer vom Verletzungsteufel verfolgt und wie es aussieht konnte er nicht vertrieben werden. „Der Einsatz von Pichler, Fichtl und Markus Grössinger ist äußerst fraglich. Federspieler und Gratzl weilen auf Urlaub“, sagt Henndorfs Sektionsleiter Johann Büchsner. Die Henndorfer wollen im Derby auf Kontergelegenheiten warten und wären mit einem Punkt zufrieden.  

Eugendorf strotzt vor Selbstvertrauen

In Eugendorf geht nach längerer Durststrecke wieder einmal die Zuversicht um. “Wir haben jetzt drei Spiele in Serie (inkl. Landescup, Anm.) gewonnen, das hebt natürlich die Stimmung”, sagt Trainer Heinz Zanner vor dem samstägigen Duell mit dem ASK (17). Er hatte den Gegner am Dienstag beim 0:2 gegen Neumarkt beobachtet. “Im Landescup haben sie nicht gut gespielt, aber da haben wir uns in Zederhaus auch schwer getan. Es ist wieder ein ganz neues Spiel…”

Piesendorf geht zuversichtlich ins Pinzgau-Derby

„Wenn wir endlich mal ein bisschen Glück haben und unsere Leistung über die gesamte Spielzeit bringen, dann ist im Derby sicher was drinnen“, sagt Piesendorf-Coach Sebastian Schwab. Gegen den SAK und Anthering reichte es trotz zweier 2:0-Führungen nicht zu einem Punkt, den wollen die Piesendorfer im Pinzgau-Derby (Samstag, 17 Uhr) holen. Bis auf den Langzeitverletzten Buchner (Kreuzbandriss) hat Schwab alle Mann an Bord. Der FC Pinzgau Saalfelden holte aus den ersten drei Spielen nur einen Punkt, was natürlich für die Ansprüche der Saalfeldener zu wenig ist. Die Bodmayer-Elf wird im Derby alles daran setzen, um den ersten Sieg einzufahren und sich aus den unteren Tabellenregionen zu verabschieden. Nicht mit von der Partie werden die drei Verletzten Gschwandtner, Müllauer, Mouses Moghadam sein.

Davare: Einstellung stimmt, Ergebnisse nicht

SAK-Obmann Josef Penco hofft fürs Sonntag-Match gegen Bischofshofen (17) auf die Rückkehr der leicht verletzten Brouzcek und Nachtigal. “Bischofshofen hat heuer eine ganz andere Mannschaft und ist eine Unbekannte”, so Penco. Bischofshofen-Trainer Davare sah sein Team bisher mehr oder weniger in Schönheit sterben. “Ich bin mit der Einstellung der Spieler sehr zufrieden, jetzt müssen auch endlich die Ergebnisse passen.”

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