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Landesliga: Neumarkt und Eugendorf patzten

Viele Auswärtstore brachte die 21. Runde zur 1. Landesliga. Eugendorf (gegen den SAK) und Henndorf (Pinzgau) kassierten jeweils vier, der SV Straßwalchen gegen Hallwang gar fünf Gegentreffer. Bilder: ASK – Piesendorf  | Bilder aus Hallein

Straßwalchen – Hallwang 0:5: “Eine desolate Leistung meiner Mannschaft, bis auf Isanovic waren alle ganz schwach”, sagte Straßwalchen-Sektionsleiter Johann Lohner nach der Niederlage gegen seinen Freund und Ex-Spieler Josef Bauer.

Schon nach 22 Minuten war die Partie durch Tore von Rzepecki, Wolkersdorfer und Sommer enschieden. “Restlos zufrieden kann ich nicht sein. Bei einer konsequenteren Chancenauswertung hätten wir 10:0 gewonnen. Allein Kuon hätte fünf Tore machen müssen”, fand Bauer trotz des klaren Sieges ein Haar in der Suppe. Wermutstropfen auf Hallwanger Seite sind die schweren Verletzungen von Maier und Christof Schuster. Die Besten: Isanovic bzw Pauschallob.

Tore: Rzepecki (18.), Wolkersdorfer (20.), Sommer (22.), Steiner (51./Eigentor), Andric (85.).

Henndorf – Pinugau Saalfelden 0:4: “Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als das Spiel war. Nach dem frühen 0:1 hatten wir gute Chancen, aber leider haben wir keine genutzt”, erklärt Henndorf-Trainer Martin Langmann.

Saalfelden agierte wie schon in den letzten Wochen: vor dem Tor sehr abgeklärt. Superstürmer Fekete traf, nach zuletzt sechs Doppelpacks in Folge, dieses Mal “nur” einmal. Die Besten: Wilhelm bzw. Pauschallob (Fekete). 

Tore: Tosic (15.), Fekete (51.), Benedek (78./Elfer), Schoder (83.).

Eugendorf – SAK 0:4: Eugendorf konnte den Umfaller von Leader Neumarkt nicht nutzen und schlitterte gegen den SAK in ein Debakel. “Heute ist von vorne bis hinten nichts gegangen. Aber ich darf meiner jungen Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben jetzt in 21 Runden vier Niederlagen, damit muss ich zufrieden sein”, erklärt Eugendorf-Coach Heinz Zanner.

Die Gäste führten in der ersten Hälfte bereits mit 4:0 - und brachten den Sieg in Abschnitt zwei sicher ins Trockene. “In der zweiten Hälfte hatten wir noch einen Stangenschuss, aber mehr war nicht mehr drin”, so Zanner. Die Besten: niemand bzw. Nachtigal, Berger, Valentic. 

Zell am See – Neumarkt 0:0: “Zwei verlorene Punkte für uns”, war Zell-Trainer Walter Ralser sauer. Seine Truppe hatte jedenfalls die besseren Möglichkeiten. Einmal durch Christoph Altenberger, dessen Kopfball die Neumarkt-Abwehr noch von der Linie kratzte, einmal durch Lukic, der aus Zeller Sicht von Keeper Künstner regelwidrig gestoppt worden war.

Da der Elferpfiff ausblieb und die Flachgauer nur eine “Halbchance” (O-Ton Ralser) vorzuweisen hatten, endete die Partie eben  torlos. Die Besten: Pauschallob bzw. niemand.

Bischofshofen – FC Puch 3:2: Eine moralische Glanzleistung des SK Bischofshofen, der nach zwei Haslauer-Treffern bereits 0:2 zurück gelegen war. Spielertrainer Christian Buchner, der beim 0:2 gepatzt hatte, besorgte noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich, einmal per Kopf, einmal per Elfmeter. Der dritte Strafstoß in Folge, den der Routinier verwandelte. “Seit Sahin im Herbst einmal verschossen hat, hab ich das übernommen. Ein Elfer gehört einfach rein”, so Buchner, der gegen seinen Ex-Klub kein Erbarmen kannte.

Als auch noch Thomas Duft Gelb-Rot sah, waren die Pongauer klar überlegen. Trotzdem musste der überragende Torhüter Johann Gschwandtner bei einigen Kontern rettend eingreifen. Der Siegtreffer fiel spät (81.), nachdem Steiner Kapar optimal bedient hatte. Die Besten: Johann Gschwandtner, Steiner, Ingolitsch, Buchner.

Tore: Buchner (27., 38./Elfer), Kapar (81.) bzw. Haslauer (4., 6.).

ASK – Piesendorf 2:1: Wichtiger Sieg für den ASK, Rückschlag für Piesendorf. Die Pinzgauer waren in dem ausgeglichenen Spiel durch Dutar in Führung gegangen. Der ASK schlug durch Hurtic zurück, der, wie schon in Anthering, einen Freistoß verwandelte.

Als alles schon an ein Remis glaubte, schlug Bernhard Huber zu. Er schlenzte den Ball in Minute 91 genau ins Kreuzeck. Damit war sein erster Treffer für den ASK gleich drei Punkte wert. Die Besten: Huric, Huber bzw. Dutar, Amering.

Tore: Hurtic (56.), Huber (90.) bzw. Dutar (43.).

FC Hallein – Anthering 2:0: “Das war eine mannschaftlich geschlossene Leistung”, war Halleins Johann Promberger zufrieden. Die Salinenstädter gaben über 90 Minuten den Ton an, ließen keine echte Tormöglichkeit zu und fuhren einen entsprechend ungefährdeten ‘Sieg ein.

Beim 1:0 war Feurstein (?) der Nutznießer eines Strafraum-Gestochers, das 2:0 besorgte Goran Mitrovic nach Golser-Idealvorarbeit in gewohnt cooler Manier. Die Besten: Pauschallob (herausragend: Jahic, Mitrovic, Josef Höllbacher, Marjanovic, Schachner) bzw. Bosnjakovic, Wintersteller, Maier.

Tore: Feurstein/Maier (50./Eigentor?), Mitrovic (74.).

 

(Quelle: S24)

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